Die „Louise Valley Lumber Co.“

Die fiktive „Louise Valley Lumber Company“ war ein Holzfällerbetrieb von eher mittlerer Größe und versorgte in erster Linie die Möbelfabrik „Woods Furniture“ in Ronja Springs. Das Einschlaggebiet der Baumstämme zog sich entlang dem Louise Valley in den Hügeln nördlich von Ronja Springs.

Der Betriebsmittelpunkt befindet sich rings um das kleine Sägewerk in Ronja Springs, nahe der Möbelfabrik. Das Sägewerk ist mit einer großen Doppel-Kreissäge ausgestattet, sowie einer Brettsäge. Die Louise Valley Lumber Co. produziert überwiegend Rohholz, welches direkt in der Möbelfabrik weiter verarbeitet wird. Am Endpunkt der Strecke wurde später ein Camp für die Waldarbeiter errichtet, welches als „Feddy Grove“ bekannt wurde.

Der Bahnbetrieb begann um 1900 mit holzgefeuerten Waldbahnlokomotiven der Bauart Shay & Climax. Auf Grund der Streckenführung wurden überwiegend kurze Wagen eingesetzt. Ab 1930 wurden dann die alten holzgefeuerten Lokomotiven gegen gebrauchte Shays mit Ölfeuerung getauscht.


Die ersten Lokomotiven der LVLC waren 2 mit Holz gefeuerte Class A Shays. Lediglich die #1 ist noch heute in Betrieb. Da die kleinen Loks für den Streckendienst zunehmend zu schwach waren, wurden sie später durch Climax #4 und die große Shay #5 abgelöst, während Shay #1 weiterhin für Rangierarbeiten, Bauzüge oder als Reservelok genutzt wurde.
Lok 4 und 5 sind Modelle von Bachmann und wurden auf Deltang und Akkubetrieb umgebaut. Die kleine Class A-Shay ist ein Echtdampfmodell von Accucraft.

Die zweite Generation an Lokomotiven umfaßt aktuell zwei Class C 3-truck Shays. Eine kommt von Bachmann, die andere ist ein Metallmodell von Aster/Japan, 1996 gebaut für LGB in limitierter Stückzahl. Beide Loks sind mit Deltang und LiPo-Akkus ausgerüstet und sollen in Kürze noch eine Airbrusch-Alterung und Zurüstteile erhalten.

Für den Transport der Baumstämme stehen aktuell 5 20′ Skeleton Logcars zur Verfügung, 5-10 weitere Wagen sind in Vorbereitung. Für den Güterverkehr kommen kurze 16′ Güterwagen zum Einsatz, außerdem verfügt die Bahn über je einen Werkstattwagen und einen kleinen Caboose.

Alle Wagen werden selbstgebaut und bestehen überwiegend aus Holz und Beschlägen aus Weißmetall (Ozark) oder Messing (Eigenbau). Auch die Drehgestelle und Achsen sind aus Metall um den Wagen ein gutes Gewicht zu geben.