Die „Moody Lumber Co.“

Mr. Moody lies um 1925 den Grundstein für sein Sägewerk legen, nachdem er einige Hektar Wald erwerben konnte, welche sich zur Verarbeitung in Bauholz prächtig eigneten. Neben dem Sägewerk wurde auch gleich die Errichtung einer Waldeisenbahn geplant, welche zum Transport der Baumstämme aus den Wäldern zum Sägewerk, sowie der Versorgung der Waldarbeiter in den Camps eingesetzt werden sollte. Die Regelspur schied von vornherein aus, da das Gelände in den Wäldern zu schwierig war, so dass nur die Errichtung einer Schmalspurbahn in Frage kam. Für die ersten Jahre reichte ein übersichtlicher Fuhrpark vollkommen aus.

Die Shay-Lokomotive #1 ist eine 17-ton Class A T-Boiler Shay.

Die Modelllok wurde in ca 800h aus über 4000 Einzelteilen selbst gebaut. Sie besitzt einen Kupferkessel und wird mit Kohle gefeuert. Die Dampfmaschine hat je 30mm Hub und Bohrung, die Getriebeuntersetzung beträgt 2:1. Die Dampfbremse sowie die Dampfseilwinde sind voll funktionsfähig. Dienstbereit wiegt die Lok ca 77kg.

Als Reserve- bzw. Zweitlok steht noch eine Forney-Lok zur Verfügung. Doch auch im regulären Dienst ist sie regelmäßig anzutreffen, besonders vor Bauzügen.

Diese Lok ist nach vielen Umbauten aus einer O&K-Feldbahndampflok entstanden. Sie ist ebenfalls mit einem Kupferkessel ausgerüstet und ist dank guter Wartung auch nach über 35 Jahren noch zuverläßig im Betrieb. Das Dienstgewicht der Lok liegt bei ca 57kg.

 

Der Wagenpark besteht aus fünf Logging-Flatcars für den Transport von Baumstämmen. Ein weitere Flachwagen wurde zum Transport von Mannschaft, Material und Gütern zu einer Art Boxcar umgebaut. Für die Flachwagen 17 & 18 gibt es zusätzlich Bordwände um sie als Gondola einsetzen zu können. Der kleine Caboose fungiert als mobile Werkstatt und ist voll eingerichtet. Der Wasserwagen dient hinter den Loks als Sitz-/Bedienwagen.

Alle Wagen sind Eigenbauten und werden mit Link&Pin-Kupplungen gekuppelt. Eine weitere Besonderheit ist, daß alle Achsen per Handbremse gebremst werden können. Das macht das Rangieren auch auf abschüßigen Gleisen möglich.