Trainspotting at Ronja Springs

Posted by Gerd on Dienstag, 6 November 2018 with 1 Comment

Guten Morgen,

heute gibt’s mal weniger zum Lesen, dafür mehr zum Gucken – Viel Spaß ;-)

Grüße, Gerd

Neue Gartenbahnsteuerung eingetroffen

Posted by Gerd on Dienstag, 30 Oktober 2018 with 2 Comments

Hallo Waldbahnfreunde,

die letzte Woche waren wir auf Deutschlandreise, daher kam ich nicht zum Werkstattbasteln. ABER es gibt dennoch was zu berichten, gestern sind meine ersten Deltang-Komponenten aus England eingetroffen. Deltang bietet eine ganze Reihe an RC-Bausteinen und Modulen für Fernsteueranlagen auf 2.4GHz-Basis an. Unter anderem eine Serie speziell für den Garten- bzw. Modellbahnbedarf.

Ich habe mich für den Handsender Tx22 (als Bausatz) und den aktuellen Rx65c-22 Empfänger entschieden. Diese Empfängerbausteine haben von Hause aus eine Motorregelung (H-Brücke) bis zu 3A eingebaut, richtungsabhängige Beleuchtung vorgesehen und einige Sonderfunktionen. Alle Ausgänge/Komponten können auch umprogrammiert werden. Sie sind sehr klein im Vergleich zur Technik vor 20 Jahren (Locolink) und können dafür weit mehr. Wie bei 2,4GHz-Anlagen üblich werden die Empfänger an einen Sender „gebunden“ und können dann nur von diesem aus bedient werden. Wer mehr Infos sucht, findet bei Youtube einige Videos zu dem Thema. Hier ein paar Bilder zum Vergleich der alten Locolink (die vor 20 Jahren noch modern daher kam) und der neuen Deltang Komponenten.

Ich habe den ersten Handsender gestern zusammengebaut und mit meiner Gartenbahn-Shay #5 getestet. Ein Unterschied der Welten sucht. Während man mit der alten Locolink-Anlage nur wenige Fahrstufen zur Verfügung hatte und oft das gesendete Funksignal nicht richtig ankam, ist nun mm-genaues Rangieren im Kriechgang möglich. Zusätzlich bietet die einstellbare Anfahr-Bremsverzögerung im Handsender (Poti rechts oben) die Möglichkeit für seidiges Anfahren je nach Situation. Der linke obere Drehschalter ist die „Selecta“-Funktion. Bis zu 12 Lokomotiven können mit diesem Handsender verbunden und individuell gesteuert werden. Zusätzlich stehen noch Schaltfunktionen für Licht und Sound zur Verfügung.

Im Laufe der Woche werde ich weitere Loks umrüsten und auch den zweiten Handsender zusammenbauen. Dann kann ich hoffentlich bald von neuen Erfahrungen berichten.

Grüße, Gerd

Neues aus Ronja Springs

Posted by Gerd on Dienstag, 23 Oktober 2018 with 1 Comment

Hallo Waldbahn-Freunde,

heute gibt’s mal wieder neues aus „Ronja Springs“. Das Fabrikgebäude der Woods Furniture hat den Firmennamen auf dem Dach erhalten, sowie einen Steinsockel, so daß die Verladetür auf die Höhe der Boxcars kommt.

Die Buchstaben wurden aus weißem Polystyrol gefräst, die Stützen aus geschäumten PVC-Platten sowie zwei T-Profilen aus dem Baumarkt. Alle Teile wurden mit Kunststoffkleber verklebt.

Damit die Güterwagen an der Ladetür direkt beladen werden können wurde das ganze Gebäude noch auf einen 5cm hohen Sockel gestellt. Dieser entstand ebenfalls aus Kunststoffplatten.

Vor Ort wurde dann noch Maß genommen für die Laderampe. Diese wird noch eine Stützkonstruktion erhalten, für die ich aber die passenden Teile noch fräsen muß. Und so schaut die fertige Fabrik nun vor Ort aus.

Da ich etwas zu viel Mauerstreifen zugeschnitten habe wurde auch gleich noch für das Team-Track (Freiladegleis) eine halbhohe Rampe gebaut.

Und zwischendurch gibt’s auch immer mal etwas Spielbetrieb ;-)

Grüße, Gerd

Bericht von der langen Modellbahnnacht in Ludwigshafen

Posted by Gerd on Dienstag, 16 Oktober 2018 with 5 Comments

Hallo Waldbahnfreunde,

am vergangenen Wochenende fand ja die „Lange Nacht der Modellbahn“ statt und ich war eingeladen beim Modellbahn Club Mundenheim (IMVA’78) in Ludwigshafen meine Waldbahn Eusserthal in H0e auszustellen. Zwei Mitglieder des Vereins, Daniel und Philipp, bauen ebenfalls nach meiner Idee Feldbahn-Module auf Casani-Malkästen. Und damit es sich auch richtig lohnt habe ich kurzer Hand Bernd mit dazu geholt und somit wurden erstmal vier (!) „teilmodulare Kleinsegment-Anlagen auf Casani-Basis“ zu einer großen Anlage kombiniert. Diese hatte stolze 15m Länge. Jede Anlage wurde dabei einzeln bedient und Züge konnten dank passender Übergangsmodule und Übergabegleise von einem Ende bis zum anderen fahren. Dabei wurde kräftig rangiert und gespielt. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung für uns als Teilnehmer, ca 200 Besucher und für den Verein.

Hier nun ein paar Eindrücke.

Grüße, Gerd

Neuplanung der Garten-Waldbahn

Posted by Gerd on Dienstag, 9 Oktober 2018 with 1 Comment

Hallo zusammen,

es war etwas ruhig in letzter Zeit um meine Projekte. Das lag zu einem großen Teil daran daß ich mich konzeptionell wiedereinmal total verzettelt hatte und ich mit dem vorhandenen Rollmaterial und den betriebstechnischen Möglichkeiten der Gartenbahnanlage sehr unzufrieden war. Vieles kam auch daher, da ich mit Nachdruck einige Dinge umsetzen wollte die am Ende nicht machbar waren oder irgendwie nicht passen sollten. Gleichzeitig war ich auf der Suche nach der berühmten Eier-legenden-Woll-Milch-Sau….

Nun ja, irgendwann habe ich dann mal alle unpraktischen Ideen (z.b. hinterm Gartenhaus durch) und einige andere Dinge verworfen und nach dutzenden weiteren Entwürfen kam ich schlußendlich bei diesem hier raus – eine einfache, rustikale und typische Waldbahn, ganz nach meinem (Ur)Geschmack.
Starten wir mit ein paar Übersichten. Leider sind die beiden Versionen um 180° verdreht zueinander, aber ich denke man kann dennoch folgen.

Die untere Station „Ronja Springs“ wurde nochmal ein wenig überarbeitet. Die Möbelfabrik steht nun am linken Ladegleis und wird zwei Ladestellen bekommen. Der Sägewerksbereich bleibt am linken Ende des Bahnhofs und soll mit Reliefgebäuden ähnlich der Fabrik dargestellt werden.

Eine sehr gute Idee waren die „1:1 Figuren“ mit in die 3D-Planung einzubauen. Sie helfen sehr viel beim Ab-/Einschätzen von Proportionen. Dann fällt auch auf, wie schmal der obere Garten eigentlich ist.

Der Abschnitt im oberen Garten wurde komplett verworfen und neu geplant. Die Farben geben einen Hinweis auf die Steigungen : Hellgrün bis max 2,5%, Grün max 3,5%, rot max 7%. Gelb und grau liegen „im Wasser“, orange sind die Ladestellen für Holz. Man erkennt gleich wohin die Reise geht – eine Waldbahnanlage für vorbildnahen Betrieb.

Es gibt zwei Ansätze für den Betriebsablauf:

a) Waldbahn pur
Holzzüge werden in Ronja Springs aus zwei Halbzügen mit je 4 Logcars (Bei der rumänischen CFF 3 Wagen) zusammengestellt. Ein „Ganzzug“ hätte demnach 8(CFF 6) Holzwagen.
Damit kommt der Zug ohne Probleme die max 3,5%-Steigung hinauf bis ins Loggingcamp bzw. zum Waldbahnhof. Im Waldbahnhof werden die Züge getrennt und je ein Halbzug über die Steilstrecken zu den jeweiligen Ladestellen geschoben. Sobald die beladenen Züge wieder im Waldbahnhof stehen können sie als Ganzzug zurück nach Ronja Springs gefahren werden. Kleinere Loks (z.b. Class A Shay) verkehren gegebenenfalls nur mit Halbzügen.
Das Loggingcamp und die dazugehörige alte Ladestelle werden „nach Bedarf“ von bergfahrenden Zügen bedient oder ebenfalls vom Waldbahnhof aus.

b) Güterzugbetrieb
Neben den Waldbahnzügen sollen gelegentlich auch Einsätze mit Güterwagen gefahren werden, um Ronja Springs zu „bedienen“. Diese können den Waldbahnhof zum umsetzen und als Fiddle-Yard nutzen. Anstelle des Loggingcamps könnten dann auch ein Bergwerk oder andere Industrien angeschlossen werden. Mit Ausnahme von Ronja Springs sollen die Gebäude tauschbar bleiben.

Soweit mal für heute. Bald gibt’s auch wieder neues aus der Werkstatt.

Gerd

[Waldbahn Gazette] Mehr von meiner ehemaligen WSLC

Posted by Gerd on Dienstag, 2 Oktober 2018 with No Comments

Hallo,

mich haben einige Mails letzte Woche erreicht zu meiner vorgestellten West Side Lumber Co. Heisler und dem erwähnten anderen Rollmaterial. Also dann, hier kommen die anderen Fahrzeuge die ich damals gebaut habe.

Die drei Class-C Shays habe ich aus fünf Atlas Spur-N Shays umgebaut. Die Chassis wurden zersägt und neu zusammen gefügt um den Drehgestellabstand der Loks zu verkürzen. Zwei Modelle wurden als Teilespender geopfert für die Tenderdrehgestelle und die Kardanwellen. Also Vorbild habe ich die Lokomotiven #9, #14 und #12 genommen.

Dazu kamen dann noch eine ganze Reihe Wagen. Angefangen von den typischen Skeleton Logcars über Flach- und Güterwagen bis hin zu den Tankwagen um die Öl gefeuerten Lokomotiven versorgen zu können. Alle Wagen sind aus Polystyrol cnc-gefräst worden, Drehgestelle und Kupplungen kamen von Microtrains. Hier eine kleine Auswahl an Modellen, insgesamt waren es 52 Wagen.

Natürlich blieb es nicht nur beim Fahrzeugbau. Es gab verschiedene Anlagen-Pläne die mich beschäftigt haben. Zwei davon kamen sogar bis zum Rohbau in die Umsetzung, wurden dann aber leider nie fertig. Sonst wäre sicher das eine oder andere noch heute in meiner Sammlung. Mehr zu den Anlagen dann in der nächsten Ausgabe ;-)

Grüße, Gerd

[Waldbahn Gazette] West Side Lumber Co. Heisler #2 in Spur N

Posted by Gerd on Dienstag, 25 September 2018 with 1 Comment

Hallo Waldbahnfreunde,

im Moment geht es mit meinen Gartenbahnen nicht so richtig voran. Ich habe mich da etwas verzettelt und bin gerade schwer mit mir am hadern, wie ich da jetzt weiter machen soll. Daher nutze ich aus gegebenen Anlaß mal wieder die Zeit für eine Ausgabe meiner „Waldbahn Gazette“.

In den Jahren 2005-2008 habe ich damals an einer Spur N Variante der wohl bekannten West Side Lumber Co. gearbeitet. Auf Basis der wundervollen N-scale Shay von Atlas entstanden drei 3-truck Shays nach Vorbild der WSLC und ich habe um die 60+ Wagen selber gebaut sowie Gebäude und auch einige Anlagenversuche. Ein Meisterstück innerhalb dieses Projektes war die 4. Lok im Bunde, eine Heisler. Diese entstand komplett im Eigenbau aus Messing, einigen Zurüstteilen und einem Kato-Chassis für die Antriebskomponenten. Das Modell habe ich irgendwann 2008/9 verkauft, als ich mit dem Bau meiner großen Shay begonnen habe.

In Erinnerung gerufen wurde mir das Projekt heute morgen, da der Käufer des Modells leider verstorben ist und sein Nachlassverwalter auf der Suche nach weiteren Informationen zu dem Modell war. Immerhin freut es mich zu hören daß diese Lok immer noch existiert und wohl auch noch sehr gut läuft.

Grüße, Gerd

„Woods Furniture“ – Teil 2

Posted by Gerd on Dienstag, 18 September 2018 with 2 Comments

Weiter geht’s bei der Möbelfabrik.

Ich habe die Form des Gebäudes nochmal geändert und mich für ein durchgehend 2-stöckiges Gebäude in der Anordnung 2×4 entschieden. Die erste Variante wirkte mir zu wuchtig, die jetzige Form kommt kompakter rüber.

Die beiden Wandteile ohne Fenster wurde auf der Kreissäge zugeschnitten, um die kurzen Seitenwände des Reliefgebäudes nachbilden zu können. Zunächst wurden die jeweiligen Stockwerke verklebt, anschließend diese zusammengefügt. Um das Gebäude zu stabilisieren habe ich noch zusätzlich U-Profile und Winkel eingeklebt.

Vor dem Einsetzen der Fenster und Türen habe ich den Wänden noch ein „Wash“ mit verdünnter lehmbrauner Farbe verpaßt. Das Dach wurde dann noch zusammen gesetzt und das Gebäude ist nun fast fertig.

Es fehlt nur noch der Sockel und ein wenig Dekoration.

Grüße

Ausstellung der H0e-Waldbahn Eusserthal im Oktober in Ludwigshafen

Posted by Gerd on Dienstag, 11 September 2018 (Comments Closed)

Hallo liebe Waldbahnfreunde,

am Samstag, den 13.10.2018 findet im Rhein-Nekar-Raum eine „Lange Nacht der Modellbahn“ statt. In diesem Rahmen wird unter anderem meine H0e-Waldbahn zusammen mit drei weiteren Waldbahnen in Ludwigshafen-Mundenheim ausgestellt.

Ich freue mich auf euch,

Gerd

„Woods Furniture“

Posted by Gerd on Dienstag, 11 September 2018 (Comments Closed)

Guten Morgen,

da ich mir im oberen Garten weiter uneins mit der Streckenführung bin, widme ich mich nun erstmal dem weiteren Ausbau von Ronja Springs. Für das rechte Ladegleis hatte ich ja schon länger eine Fabrik angedeutet. Nun soll es hier los gehen. Von Piko gab es zum Aktionspreis die Möbelfabrik „Franz Huber“. Da ich nur ein Reliefgebäude aufstellen kann und der Bausatz modular aufgebaut ist bildet er eine prima Grundlage zum „Kitbashen“.

Neben dem Gebäude-Bausatz habe ich mir noch einen Satz zusätzlicher Pfeiler besorgt, damit ich die Wände unterschiedlich anordnen kann. Um den eintönigen beigen Farbton aufzulockern habe ich mir die Mühe gemacht und alle erhabenen Backsteine lehmbraun bemalt. Zunächst mit einem Schaumstoff-Pinsel, später dann doch mit dem Pinsel. Es war ein großer Akt, aber hat sich gelohnt wie ich finde. Auch die Eck und Verbindungssäulen wurden entsprechend lackiert.

Auf dem rechten Bild ist eine erste Stellprobe zu sehen. Das Gebäude wird auf einen Sockel gestellt, so daß die Tür genau auf Ladenkantenhöhe der Güterwagen kommt.

Weiter geht es dann nächste Woche.

Grüße, Gerd