[LVLC] New Shays at Ronja Springs

Posted by Gerd on Dienstag, 12 März 2019 with 3 Comments

Hallo Waldbahnfreunde,

vor einem Jahr durfte ich mir ein kleines Schmankerl gönnen und habe mir eine große Class C 3-truck Shay von Bachmann in 1:20,3 gekauft. Diese Lok wurde seitdem mehrfach umbeschriftet und von Kohle auf Holz und Ölfeuerung im Wechsel umgerüstet. So richtig konnte ich mich nie entscheiden, was aus der Lok werden sollte.

Interessanterweise verhalf dann ausgerechnet der Kauf einer weiteren Class C-Shay einen Weg aus der Misere ;-) Im Frühjahr 2019 konnte ich günstig eine LGB/Aster „West Side Lumber“ Shay #12 erwerben. Dieses Lokmodell wurde 1996 in 500 Exemplaren von Aster in Japan für LGB gebaut. Das Modell ist komplett aus Metall (Messing & Stahl), sehr schwer und läuft traumhaft. Ein Vergleich mit Plänen der Vorbildlok zeigt auch daß die WSLC 12 fast im Maßstab 1:20,3 gebaut ist.

In Anlehnung an viele Waldbahnen in Kalifornien wurde auch meine fiktive Louise Valley Lumber Company in den 1930er Jahren auf Ölfeuerung umgestellt. In diesem Zuge wurden die alten holzgefeuerten Shays durch größere gebrauchte Loks abgelöst, welche bereits mit Ölfeuerung ausgerüstet waren. Die beiden großen Loks wurden daher als LVLC #6 und #7 in Dienst gestellt. Beide Loks sind mit Deltang und LiPo-Akkus ausgerüstet. Sie stellen die „modernen“ Traktion dar und so kann nun im Wechsel mit den alten oder den neuen Loks Betriebe gemacht werden.

Beide Lokomotiven werden natürlich noch mit der Airbrush gealtert und mit Zurüstteilen detailiert.

Grüße, Gerd

[CFF] Waldbahn-Triebwagen

Posted by Gerd on Dienstag, 5 März 2019 with 2 Comments

In der letzten Woche habe ich euch ja die Waldbahn von Tobias vorgestellt. Im Anschluß habe ich auch mal wieder Bilder meiner ersten Waldbahn angeschaut und ich habe festgestellt, daß ich mich in den letzten Jahren sehr weit von dem ursprünglichen Grundgedanken, der mich einst zur Waldbahnerei brachte, entfernt habe.

Damals war es eben das besondere, etwas völlig anderes zu machen, ausserhalb von Norm, Epoche und exakter Maßstabtreue, mehr mit einem Hauch von „Frech“, „Verrückt“ und „Rebellion“. Tja und dann lief mir in eBay Kleinanzeigen zufällig ein Wismarer Schienenbus von LGB übern Weg….

Mit etwas „Frech“ ähnelte er grob dem Triebwagen der Waldbahn von Moldovita und im nächsten Moment Griff „Verrückt“ das Ruder und der Schienenbus wurde kurzer Hand gekauft. Daheim angekommen mußte er sich dann meine „Rebellion“ über sich ergehen lassen. Zunächst wurde er komplett neu verkabelt und mit Deltang-Empfänger und Lipo-Akku ausgerüstet. Die Antriebe wurden komplett gereinigt und neu geschmiert. Da ich bei mir nur R3-Bögen befahre wurden die Pendelachsen festgesetzt.

Unter dem Wagenboden wurden dann Kupplungskästen mit meiner CFF-Waldbahnkupplung und Schienenräumern montiert. Am Wagenkasten selbst gab es nur wenig Änderungen. Die Anschriften wurden entfernt und für den Akku wurde ein „Traglastenabteil“ mit Bullaugenfenstern eingerichtet.

Nach nur 2 Tagen konnte der neue Waldbahn-Triebwagen auf Strecke gehen und erprobt werden. Damit steht meiner rumänischen Waldbahn nun auch ein Akku-Triebfahrzeug zur Verfügung. Evtl. werde ich noch eine Dampflok mit Akku-Antrieb bauen. Sie würde den Fuhrpark sehr gut abrunden.

Übrigens ist der kleine Triebwagen erstaunlich stark und zieht auch vier beladene Wagen ohne Probleme den Berg hinauf. In Moldovita wurde der Triebwagen ebenfalls gelegentlich vor Holzzügen auf der ebenen Talstrecke gesehen.

UND ich muß zugeben, daß mir dieser Umbau enorm viel Spaß gemacht hat, genau so wie damals vor vielen Jahren. Vielleicht wurde meine Waldbahn-Rebellion wieder neu geweckt ;-)

[Waldbahn Gazette] Waldbahn „Horský Dolina“

Posted by Gerd on Dienstag, 26 Februar 2019 with 1 Comment

Hallo Waldbahnfreunde,

heute habe ich mal wieder ein Schmankerl in meiner „Waldbahn Gazette“ für euch. Die Waldbahn „Horský Dolina“ habe ich schon vor ein paar Jahren im Stummi-Modellbahnforum entdeckt. Diese Modell-Garten-Waldbahn hat einen ganz besonderen Reiz und hat mir schon sehr viele Anregungen und Inspirationen eingebracht. Der Erbauer Tobias schreibt dazu:

In einer ungenutzten, toten Ecke unseres Grundstückes habe ich eine kleine „Bewegungsstrecke“ für meine Gartenbahnfahrzeuge aufgebaut. Als Wald- und Feldbahninteressierter habe ich eine kurze Waldbahnstrecke zum Thema gewählt.
Baugröße ist G, es wird also auf 45mm Gleisen von LGB, Thiel und Piko gefahren. Es kommen bisher überwiegend umgebaute LGB-Fahrzeuge des bekanntermaßen recht freien Maßstabes (1:22,5 bis ca. 1:19 –> daher G statt IIm) zum Einsatz. Da zum einen die Platzverhältnisse beengt sind, zum anderen die Strecke meinen Fahrzeugen lediglich mal etwas Auslauf verschaffen soll, habe ich hier auch die engen R1-Radien verbaut, was ich bei der Planung weiterer Anlagen nicht unbedingt tun will.

Angelehnt an die vorhandene Gartentopographie, transportiert diese Bahnstrecke Holz von einer Hochebene, über eine Geländestufe herunter zur Verladestation. Gerade am unteren Bahnhof sind die Platzverhältnisse recht beengt, so dass die Betriebsanlagen auf ein Minimum beschränkt werden mussten. Somit sind neben dem durchgehenden Hauptgleis nur ein Umfahrungsgleis mit angeschlossenem Lokschuppen (regional auch: Heizhaus oder Lokschupfen genannt), das Verladegleis und ein Abstellgleis in Verlängerung des Hauptgleises vorhanden.
Vom unteren Bahnhof führt die Strecke über eine große Schleife in stetiger Steigung (etwa 1:10) zur Hochebene (oberer Grundstücksteil) hinauf. Dort gab es eine frühere Verladestelle, welche ich aber zwischenzeitig abgebrochen habe.

Die neue, obere Verladestation ist gleich für eine geplante Erweiterung dimensioniert. Hier möchte ich später eine Betriebssituation nachstellen, wie sie auf vielen Waldbahnen praktiziert wurde, wobei die leeren Wagen aufgrund fehlender Umsetzmöglichkeiten das letzte Stück von der Station zur Ladestelle geschoben werden müssen.

Hier nun einige Bilder nebst Streckenplan. Weitere Bilder und Bauberichte gibt es unter folgendem Link im Stummi-Forum (auch ohne Anmeldung einsehbar).

Waldbahners Frühlingsgefühle

Posted by Gerd on Dienstag, 19 Februar 2019 with No Comments

Hallo Waldbahnfreunde,

nachdem ich in den letzten Wochen sehr tief in die Colorado Schmalspurwelt abgedriftet bin, wird es endlich mal wieder Zeit für ein wenig Waldbahn. Das gute Wetter der letzten Tage tat sein übriges und so ging es mit der „Louise Valley Lumber Co.“ raus in den Garten für ein wenig Waldbahnbetrieb.

Und während ich so beim Spielen war kam mit eine Idee in den Kopf. Kurzer Hand wurde das Fabrikgebäude vom rechten Ende zum Linken verlagert und bildet nun einen Teil der Kulisse im Sägewerksbereich. Das ehemalige Anschlußgleis wurde als Waldbahn-Abstellgleis gestaltet. Das neue Bahnhofskonzept gefällt mir, nur muß ich mir noch was für die Lücke in der Mitte überlegen. Ich hätte da noch einen Güterschuppenbausatz… Mal schauen.

Im regulären Betrieb wurden zahlreiche Zugladungen an Stammholz vom oberen Streckenende hinunter zum Sägewerk transportiert. „In den Wäldern“ wurden die Züge am Gleisdreieck umgesetzt und rangiert. Zum Einsatz kamen meine beiden Bachmann-Loks mit Akku & Deltang, sowie meine Echtdampf Shay von Accucraft. Zum Abschluß des letzten Fahrtages wurde sogar die erste Eiscreme der Saison per Bahn zum Kunden transportiert ;-)

Auf geht’s also in eine neue Waldbahn-Saision!

[Mogul] Loklaternen und Reparatur des Führerhauses

Posted by Gerd on Dienstag, 12 Februar 2019 with No Comments

Wieder ist eine Woche um und hier ist der aktuelle Fortschritt.

Da ich keine passende Loklaterne zur bereits montierten vorderen Laterne finden konnte, habe ich mich am Ende zum Bau zweier neuer Laternen entschieden. Diese wurden aus Messing- und Kupferresten auf Drehbank und Fräse hergestellt.

Für den Tender brauchte ich noch ein Podest, das aus Profile und Messingblech angefertigt wurde.

Ansonsten wurde der Tender beschriftet und ich habe die typischen Aufgleisschuhe am Rahmen angebracht. Damit ist der Tender soweit fertig.

Nun geht es an der Lokomotive weiter. Hier mußte das Führerhaus noch gerichtet werden. Zunächst wurde der Lack in der Sandstrahlkabine entfernt, im Anschluß die Schraubenlöcher von vorherigen RC-Einbauten zugelötet und glatt gefeilt.

Etwas mehr Aufwand war für die größeren Ausschnitte notwendig. Hier wurden Stücke aus Messingblech eingesetzt und verschliffen.

Nach Abschluß der Arbeiten wurde das Führerhaus noch mal sandgestrahlt und dann lackiert und Beschriftet. Außen wurde es Schwarz, innen wieder Grün. Und hier ist nun das fertige Modell nach meinem Umbau.

[Mogul] Arbeiten am Tender

Posted by Gerd on Dienstag, 5 Februar 2019 with 2 Comments

Hallo,

heute berichte ich vom weiteren Baufortschritt am Tender.

Am vorderen Ende wurden noch zwei U-Profile angelötet, in die Holzbretter eingesteckt werden können als vorderen Abschluss.

Der weitere Aufbau des Tenders wurde ebenfalls aus Holz angefertigt und bleibt als Einheit abnehmbar, damit man an den Empfänger und den Akku im inneren heran kommt. Der Wasserstutzen wurde aus Messing, Kupfer und Kleinteilen von Ozark angefertigt.

Während der Montage der weiteren Kleinteile am Aufbau wurde das Tendergehäuse lackiert und auf dem Rahmen montiert.

Zur Nachbildung der Kohle habe ich Deko-Granulat verwendet, daß eine passende Körnung hat, aber leider grün ist. Aber das läßt sich mit Farbe schnell beheben.

Und so schaut der fertig restaurierte und umgebaute Tender nun aus. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Nun fehlt noch eine passende Laterne und die Beschriftung und damit wäre der Tender fertig.

Grüße, Gerd

[Mogul] Der RC-Einbau

Posted by Gerd on Dienstag, 29 Januar 2019 with No Comments

Guten Morgen zusammen,

nun ist die Lok auch per Fernsteuerung bedienbar. Es brauchte einige Zeit bis ich für alle Servos einen passenden Platz gefunden hatte und die beste Entscheidung war wohl, den originalen Umsteuerhebel raus zu werfen und das Umsteuerservo kopfüber in die Bodenplatte einzulassen.

Den Halter für das Dampfhahnservo habe ich aus 0.8mm Stahlblech gebogen. Das Ruderhorn ragt zwar hinten aus dem Führerhaus heraus, doch so ist gewährleistet, daß das Servo nicht zu nah am heißen Kessel steht. Daneben kam das schon erwähnte Umsteuerservo, welches aus dem Kopf steht. Das dritte Servo vor dem Öler bedient das Pfeifenventil.

Da ich in der Lok keinen Platz mehr für den Empfänger hatte (links vom Kessel steht später der Gastank) habe ich diesen ebenfalls in den Tender verlegt. Dazu mußten aber alle Leitungen von den Servos ebenfalls dort hin geführt werden. So habe ich alle Leitungen in einem Schrumpfschlauch gebündelt und nach unten in den Rahmen der Lok geführt.

Hier wurden die neun Leitungen auf einen 5-poligen Stecker aufgelegt. Dabei wurden die Plus- und Minus-Leitungen zusammengefaßt (Sparschaltung). Am Tender wurde das entsprechende Gegenstück angebracht, fünf Leitungen in Schrumpfschlauch mit passendem Stecker am Ende.

Für den Empfänger wurde ebenfalls Stecker angebracht. Den Abschluß bilden Einschalter und Akkupack. Ursprünglich wollte ich auch eine Ladebuchse einbauen, habe mich dann aber für einen herausnehmbaren Akku entschieden, damit ich nicht immer die ganze Lok zum Ladegerät schleppen muß und weil man hier später sehr gut an den Akku dran kommt.

Nebenbei habe ich noch ein T-Stück mit Pfeifenventil für den Manometeranschluß gebaut, von dessem Bau ich leider keine Bilder gemacht habe. Außerdem wurde ein neues Sicherheitsventil eingebaut und ein kleineres Manometer. Damit wäre es nun Zeit für eine Probefahrt….

[Mogul] Wasserstand, Pfeife & Chuffer

Posted by Gerd on Dienstag, 22 Januar 2019 with No Comments

Nun wird es aber mal Zeit daß es an der Lok weiter geht.

Ganz oben stand der fehlende Wasserstand, da die älteren Accucraftloks noch keinen besaßen. Da ich auf die Schnelle keinen besorgen konnte, dachte ich mir – Versuch doch mal selber einen zu bauen. Ich hatte von der Resita noch das Ersatzglas übrig und somit ging ich gleich ans Werk. Dabei habe ich die beiden Teile des Wasserstandes inkl der Flansche aus einem Stück gefertigt. Zunächst die beiden Enden auf Maß gedreht und alle wichtigen Löcher gebohrt.

Danach wurde der dicke Teil in der Mitte mittels Teilkopf in die typische Flanschform gefräst. Die beiden Gewindeanschlüße wurden auf der Drehbank angefertigt und dann mit Silberlot eingelötet. Nach dem Sandstrahlen sind das schon fast profi-mäßig aus.

Der Flanschteil in der Mitte war ausreichend bemessen daß nun der Grundkörper auf der Fräse in die beiden Wasserstand-Anschlußstücke und die dazugehörigen Flansch gesägt werden konnten.

Für die Montage am Kessel benötigte ich zusätzlich noch ein Winkelstück, daß nach gleicher Art hergestellt wurde. Nach fertigstellen der restlichen Bohrungen und Gewinde konnte der Wasserstand am Kessel montiert werden. Alle Anschlußgewinde sind in M5x0,5 ausgeführt.

Bevor ich den Kessel wieder auf dem Fahrwerk montierte, wollte ich noch die Pfeife im Fahrwerk verstecken. Ursprünglich wollte ich eine dieser Resonanzkörperpfeifen einbauen für einen tiefen Pfeifton. Doch das Führerhaus bot hierfür keinen geeigneten Platz. Da fielen mit plötzlich zwei alte Pfeifen meiner 5″-Bahn ein und siehe da, die „kürzere“ ließ sich sehr gut und unauffällig im Rahmen verstecken, auch wenn dafür ein wenig gefräst werden mußte.

Nachdem im Anschluß der Kessel wieder montiert war wollte ich das originale Abdampfrohr wieder einbauen, an dem mir dann leider das untere Gewinde abgerissen ist. Also wurde auch hier gleich Hand angelegt und ein Eigenbau-Chuffer eingebaut.

Nun wird es aber Zeit für den RC-Einbau – bis nächste Woche ;-)

Grüße, Gerd

[Mogul] Reparatur des Tenders

Posted by Gerd on Dienstag, 15 Januar 2019 with 1 Comment

Hallo,

irgendwie hat mich der Tender nicht mehr los gelassen, so daß ich direkt weiter gebaut habe. Der Tenderaufbau wurde in der Sandstrahlkabine vom Lack befreit. Das war gar nicht so einfach, da die Farbe sehr gut gehalten hat. Nach dem Entfernen der Farbe ist es leichter die gebohrten Löcher in den Seitenwänden zu verschließen und andere Korrekturen vorzunehmen. Zwischendurch wurde der Rahmen bereits lackiert, so daß der Lack während des Sandstrahlens trocknen konnte.

So habe ich z.B. an der Rückseite die Handgriffe versetzt. Dazu habe ich zunächst zwei neue Handgriffe eingelötet, anschließend die alten abgekniffen und verschliffen. Die Halteeisen hatte ich zuvor abgelötet, diese werden später im Rechtenwinkel wieder angelötet, da der Tenderrahmen ja schmaler geworden ist.

Danach mußten die Löcher in der Tenderwand wieder verschlossen werden. Aus passendem Rundmessing habe ich mir kleine Scheiben abgestochen und diese in die Löcher eingelötet.

Nach dem Verschleifen sind die Lötnähte kaum noch zu erkennen. Den Rest werden erneutes Sandstrahlen und Farbe verdecken. Der geflickte Tenderaufbau sieht schon gleich besser aus. Hier sind auch die Halteeisen bereits wieder angelötet. Die alten innen Wände waren so verhunzt, daß ich sie heraus getrennt habe. Da auch der alte Deckel nicht mehr zu gebrauchen war wurden auf den Wasserkastenschenkeln zwei neue Deckel aufgelötet.

Der restliche Innenausbau wird in Holz ausgeführt. Zunächst wurden 12mm Multiplexplatten mit Epoxykleber eingeklebt. Später folgte die Decke dazu.

Der Holzeinbau wird später fast komplett vom Kohlenkastenaufbau verdeckt. auf der Rückseite des Tenders wurde der Bremslufttank platziert, ähnlich der Lokomotiven bei der Colorado & Southern, welche mir als Inspiration dienen. Die Luftleitung wird später noch entsprechend verlängert.

Grüße, Gerd

[Mogul] Neubau des Tenderfahrwerks

Posted by Gerd on Dienstag, 8 Januar 2019 with 2 Comments

Guten Morgen,

wie angekündigt habe ich mir in den letzten Tagen das Fahrwerk vom Tender vorgeknöpft. Ursprünglich wollte ich das alte Fahrwerk anpassen/umbauen. Nach einigem Überlegen erschien es mir aber dann doch einfacher ein komplett neues Fahrwerk aus Holz zu bauen, anstatt das originale aus Messing so umzubasteln wie ich es gerne gehabt hätte.

Der neue Rahmen ist Ein Stück länger und vor allem schmäler. Bei den Überständen habe ich mich an dem Tender meine Bachmann C-19 orientiert. Die Mogul soll einen ähnlichen Tender bekommen, wobei ich den Blechaufbau beibehalten werde.

Vom alten Tender wurden alle „Beschläge“ und die Drehgestelle inkl. Aufnahmen übernommen. Der Rangiertritt wurde aus Messing angefertigt und natürlich wurde auch hier die Bremsleitung nachgebildet.

Und so schaut das Ensemble im Moment aus. Mit dem längeren Tender und kürzerem Achsstand hat sich die Optik deutlich verändert.

In der Zwischenzeit sind die bestellten RC-Servos eingetroffen, so daß es nun an der Lok weitergehen kann.

Grüße, Gerd