Gleisbau Teil 1

Posted by Gerd on Montag, 16 Juni 2014 with 1 Comment

Ich habe die letzte Woche den Gleisbau auf meiner Anlage weitestgehend abgeschlossen und möchte euch hier in den nächsten Beiträgen rückblickend davon berichten.

Zunächst habe ich die restlichen Stecker und Buchsen in den Segmentkästen installiert, so daß nun die Module zusammengesteckt werden konnten. Danach fing ich mit der Bahnhofsausfahrt an und habe dort die Abzweigweiche verlegt. Für den folgenden 180°-Bogen nach hinten habe ich das neue Peco-Stückgleis verwendet (aus einem MinitrainS-Gleisset) Somit ist ein sauberer Radius von 23cm gegeben und die Gleise verziehen sich nicht so leicht an den Segmentübergängen als wenn man Flexgleise verlegen würde.

Der Gleisbau erfolgte nun Segment für Segment, wobei die Abhängigkeiten unter einander berücksichtigt werden mußte, damit später die Segmente auch in den anderen Reihenfolgen zusammen gesteckt werden können, so wie es in meinem Konzept vorgesehen ist.

Die Gleisenden wurden auf Messingschrauben aufgelötet und exakt ausgerichtet. Nach dem Verlegen der Gleise wurde auf der Unterseite die Verdrahtung vorgenommen. Die Drähte für den Fahrstrom wurden mit Kabelschuhen direkt an die Stecker und Buchsen angeschlossen.

Im 2. Teil des Berichtes werde ich euch dann morgen den Rest der Anlage und vor allem die verschiedenen Aufbauvarianten zeigen.

Schotter und Gras

Posted by Gerd on Donnerstag, 12 Juni 2014 (Comments Closed)

Leider habe ich dieses mal nur Bilder der fertigen Arbeit. Beim Basteln war ich so gut dabei, daß ich ganz vergessen habe Baubilder zu machen. Ich werde versuchen bei einem der späteren Segmente dran zu denken und noch Bilder nach zu reichen.

Für den Gleisschotter habe ich mir eine Mischung aus feinem und mittlerem Noch-Schotter angesetzt. Feiner brauner, feiner hell grauer und mittlerer grauer Schotter, zusammen mit etwas gelbem Sand. Die Mixtur wurde dann in der gängigen Franzbranntwein&Wasser-Weißleim-Methode verklebt.

Im Anschluß erfolgte auch gleich die Bodengestaltung. Feiner Noch-Schotter wurde für den Platz vor dem Lokschuppen aufgeklebt und mit der Airbrush farblich bearbeitet. Die Grünflächen wurden zunächst mit FineTurf von Woodland begrünt. Später werden hier noch Büsche und Gräser sprießen.

Im Lokschuppen wurde ein Holzdielenboden aus Balsaholz eingeklebt, in dem die Gleisprofile eingelassen sind. So langsam kann man erkennen was es mal werden wird.

Mittlerweile sind auch die Stecker und Buchsen eingetroffen, so daß alle Steckverbinder zwischen den Segmenten eingebaut sind. Und heute wurde mein erstes Brigadezugset von Minitrains versendet *hibbel*

Landschaftsbau im Waldbahnhof

Posted by Gerd on Dienstag, 10 Juni 2014 with 1 Comment

Da es mich unheimlich in den Fingern kribbelte habe ich nun doch schon mal mit der Gestaltung des Bahnhofs begonnen. Dieses Segment ist in dieser Form von der Gleislage her bereits fertig.

Zunächst habe ich aus 12mm MDF (Werkstattreste) im hinteren Bereich den Abschluß für die hügelige Landschaft aufgeklebt. Für die Berge verwende ich Hartschaum-Dämmplatten, welche ebenfalls mit Holzleim aufgeklebt werden. Für die Formgebung benutze ich eine Drahtbürste in der Bohrmaschine, mit der sich das Material sehr gut in Form bringen läßt. Man sollte allerdings einen Staubsauger bereit halten. An ein paar wenigen Stellen mußte mit Gips nachgespachtelt werden.

Anschließend wurden zunächst die Schwellen mit hellem Grau im Drybrush hervorgehoben, danach erhielten die Gleisprofile noch eine Alterung mittels Airbrush in Rostbraun. Das Gelände wurde nach dem Abbinden des Gips mit brauner Abtönfarbe erdfarben vorgestrichen. Als nächstes steht nun das Schottern der Gleise auf dem Plan, gefolgt von der Bodengestaltung.

„Plug&Play“-Steckverbinder für die Segmentanlage

Posted by Gerd on Montag, 9 Juni 2014 with 1 Comment

Um die Kleinsegmente meiner Waldbahnanlage schnell und einfach aufbauen zu können suchte ich nach einer entsprechenden Lösung, welche ohne großen Aufwand den Auf- und Abbau der Anlage ermöglichen soll. Zudem wollte ich vermeiden irgendwas unter den Modulen zu stecken oder zu schrauben.

Im Elektronikversand habe ich mir daher 4mm Einbau-Federstecker mit passenden Buchsen besorgt. Mit einer Bohrlehre die ich bereits bei meinen Straßenbahnsegmenten verwende habe ich in jedes Endprofil zwei 4,3mm Löcher gebohrt. Diese wurden dann mit einem 8mm Flachsenker 3mm tief gesenkt, so daß die Stecker und Buchsen plan mit der Außenkante eingebaut werden können. Für die Buchsen mußten die Löcher anschließend noch auf 6mm aufgebohrt werden.

Mittels der Federstecker lassen sich die Kästen einfach zusammen stecken. Die Segmente sind sauber geführt, was auf Anhieb saubere Gleisübergänge schafft. Zusätzlich wird auch der Fahrstrom über die Stecker übertragen. Das ganze ist ausreichend stabil für den Aufbau auf dem Fußboden oder einem Tisch. Getreu dem Motto „Plug&Play“ kann man so mit wenigen Handgriffen eine Anlage auf-, um- und wieder abbauen.

Stecker, Buchsen und Kabelschuhe gibts bei Conrad (siehe Bestellnummern im zweiten Bild).

Gleisumbau im Waldbahnhof

Posted by Gerd on Sonntag, 8 Juni 2014 (Comments Closed)

Im Zuge meines neuen Anlagenkonzeptes habe ich die Gleisführung in meinem Waldbahnhof „Taubensuhl“ noch mal korrigiert. Die rechte Einfahrtsweiche wurde weiter zum Rand verlegt und durch eine Y-Weiche ersetzt. Auf diese Weise wurde die Gleisnutzlänge auf 35cm verlängert und der Gleisabgang am Segmentübergang liegt nun günstiger für die nachfolgende 180° Kurve.

Der Umbau hielt sich in Grenzen, da nur die Gleise getauscht werden mußten. Der Weichensteller bekam lediglich einen neuen Stelldraht und konnte ansonsten beibehalten werden. Zusätzlich habe ich noch zwei Abstellgleise verlängert. Das linke wird künftig den Lokschuppen beheimaten, während die beiden rechten Gleise zum Abstellen von Wagen genutzt werden sollen.