[LVLC] Sägewerk auf Eis – Climax wieder betriebsfähig

Posted by Gerd on Dienstag, 10 Oktober 2017 (Comments Closed)

Guten Morgen liebe Waldbahnfreunde,

nachdem mir langsam bewußt wurde wie groß das kleine Sägewerk werden würde, kam mir recht bald die Frage in den Sinn : Wo soll ich das fertige Gebäude eigentlich lagern?

Aktuell habe ich keinen geeigneten Platz/Raum für das fertige Sägewerk. Wenn im kommenden Jahr das neue Gartenhaus aufgestellt wird und ich meine Werkstatt etwas entrümpeln kann, so wird sich dort der nötige Platz ergeben. Bis dahin werde ich erstmal eine Baupause einlegen. Ich habe sehr großes Interesse das Sägewerk weiter zu bauen, sobald ich einen guten Platz gefunden habe.

Statt am Sägewerk gibt es immerhin bei den Loks der LVLC Neuigkeiten. Da mir immer noch der Fahrregler und Empfänger für die Climax fehlte, habe ich unser altes Locolinc-System wieder ausgegraben, welches wir Ende der 90er verwendet haben. Dieses RC-basierte System wird schon seit langem nicht mehr hergestellt, reicht mir aber für meine Bedürfnisse vollkommen aus. Zunächst wurde die Climax „fliegend“ verkabelt um die Funktion zu prüfen, danach wurde der Empfänger im Kessel verstaut und der LiPo-Akku unter dem Wassertank.

Nachdem auch äußerlich die Lok wieder restauriert war habe ich auch die Elektronik in der Shay getauscht. Somit können nun beide Loks auch zeitgleich eingesetzt werden.

Damit stehen der LVLC zusammen mit der Accucraft Shay erstmals 3 Lokomotiven zur Verfügung, wobei im Regelbetrieb nur 1-2 Loks zeitgleich eingesetzt werden. Die anderen Loks sind eher für die Abwechslung zuständig, denn meine LVLC ist ja eher eine kleine Waldbahn-Gesellschaft.

Da für den Moment bis auf das Sägewerk alle geplanten Projekte meiner LVLC abgeschlossen sind, freue ich mich nun in Kürze mit einem völlig neuen Projekt anfangen zu können. Natürlich wieder Waldbahn, wie könnte ich anders. Dabei erfülle ich mir nach fast 20 Jahren einen ganz besonderen Traum. Mehr dazu ab nächster Woche hier im Blog.

Grüße, Gerd

[LVLC] Auf der Suche nach der Größe – Sägewerk #2

Posted by Gerd on Dienstag, 3 Oktober 2017 with 1 Comment

Die Baulehre von letzter Woche hat gut funktioniert. Die übrigen 4 Fachwerkständer waren innerhalb von 2 Stunden montiert. Im Anschluß habe ich einen Probeaufbau gemacht um die notwendige Größe des Sägewerkes zu ermitteln.

Das Hauptgebäude wird ca. 85cm x 50cm, wobei die Zufuhr der Baumstämme außerhalb liegt. Das ergibt eine Gesamtgröße von ca. 115cm x 50cm. Das Sägewerk soll mit einer Kreissäge als Hauptsäge, sowie einer Besäum- und Ablängsäge ausgestattet werden. Angetrieben wird das Sägewerk von einer Dampfmaschine, in der auch gleich die Holzabschnitte verbrannt werden können. Ausgelegt ist das Sägewerk für 16′ (4,8m) Baumstämme.

[LVLC] Vorbereitungen für’s Sägewerk #1

Posted by Gerd on Dienstag, 26 September 2017 with 1 Comment

Nach einiger Recherche geht es nun bald mit dem Bau des Sägewerks im Louise Valley los.

Meine Waldbahn richte ich lose an der Pine Ridge Lbr.Co. in den Kalifornischen Bergen der Sierra Nevada. Diese sehr kleine Waldbahn hat nur Roh-Schnittholz hergestellt, welches dann über die Lumberflume (Wasserrutsche) eines benachbarten größeren Sägewerkbetriebs ins Tal transportiert und dort zu fertigem Bauholz bearbeitet wurde.

Gemäß diesem Vorbild möchte ich mein Sägewerk aufbauen, wobei ich als Grundlage den Bausatz von GardenTextures verwenden möchte, jedoch auf die notwendige Größe erweitert. Nach ersten Planungen müßte das Sägewerk min. doppelt so lang werden, wie es die Teile aus dem Bausatz vorsehen.

Hierzu habe ich mir zunächst passendes Holz besorgt (Rotzeder und Zeder), damit ich den Bausatz mit selbstgesägten Leisten erweitern kann. Die Leisten und Balken schneide ich auf meiner Bandsäge, was erstaunlich gut funktioniert. Anhand der Originalteile wurden dann alle Teile für einen weiteren Fachwerkständer zugeschnitten. Der Farbton paßt nicht zu 100%, wird aber später nicht mehr auffallen.

Die Baupläne aus dem Bausatz habe ich kopieren lassen, so daß ich sie direkt als Grundlage beim Bau verwenden kann. Zur Fixierung der ersten Bauteile habe ich Anschläge und Keilblöcke aufgenagelt.

Die Hauptbalken werden aufgelegt und dann mit den Verbindern verleimt und vernagelt. Die Löcher bohre ich vor, damit das Holz nicht reißt. Wenn die erste Seite fertig ist, wird der Fachwerkständer aus der Lehre herausgenommen und die Verbinder auf der anderen Seite aufgenagelt. Nun müssen die nächsten vier Fachwerkständer aufgebaut werden.

[LVLC] Bausatz für ein Sägewerk

Posted by Gerd on Dienstag, 19 September 2017 with 2 Comments

Hallo,

vor einiger Zeit habe ich in eBay diesen Bausatz von Garden Textures für ein US-Sägewerk gefunden. Der Bausatz ist noch ungebaut und nach Sichtung aller Bauteile komplett. Die Inneneinrichtung ist sehr einfach gehalten, aber bei einem Bausatz kann man ja leicht eigene Ideen einfließen lassen.

Ich freue mich schon auf das Zusammenbauen. Nach erster Sichtung der Baupläne werde ich es jedoch etwas verlängern, damit es besser zu den 16′ Baumstämmen paßt, welche ich auf der Waldbahn transportiere. Der Bausatz ist für 10′-Stämme ausgelegt.

Bei der Suche nach Bildern des Modells und Vorbildern ist mir aufgefallen, daß viele Sägewerke proportional oder von der Logik her wenig Sinn ergeben. Anbei mal zwei Beispiele zu dem was ich meine. Die Baumstämme für das linke Sägewerk sind viel zu groß, als daß sie in diesem Sägewerk bearbeitet werden könnten. Daneben gibt es auch viele Designs, bei denen z.B. die gesägten Bretter gar nicht abgeführt werden können.

Ich habe mir daher vorgenommen mein Sägewerk passend zu den Zügen möglichst plausibel und mit vielen Details zu bauen. Schauen wir mal ob mein Plan aufgeht – ich habe jedenfalls einige große Ideen…

Gerd

Abrißparty !!!

Posted by Gerd on Dienstag, 12 September 2017 (Comments Closed)

Hallo Waldbahnfreunde,

heute gibt es mal einen anderen Bericht, denn die letzte Woche hatte ich nicht viel Zeit für die Waldbahnerei…

Auf unserem L-förmigen Grundstück stand genau im Knick ein altes Nebengebäude, welches zum Einen den sehr kleinen unteren Garten einengte, zum Anderen den Zugang zum oberen Garten erschwerte. Da das Gebäude nicht mehr sonderlich gut in Schuß war wurde schon bei der ersten Besichtigung beschlossen dieses Gebäude abzureißen und so mehr Garten zu bekommen. Letzte Woche war es dann endlich soweit.

Zunächst standen einige Vorarbeiten auf dem Plan. Das Häuschen mußte leer geräumt werden, Decken und Rigipsverkleidungen entfernt und Fenster und Türen ausgebaut werden. Neben dem ca 3x6m großen Gebäude befanden sich noch die üblichen alten Toilettenanlagen mit Sickergrube. Den hölzernen Dachstuhl hatten wir bereits im Sommer entfernt. Nun sollte es dem Rest an den Kragen gehen.

Zum Abbruch hatte ich geeignetes Gerät ausgeliehen sowie Helfer aus Nachbarschaft und Familie, welche Knowhow mitbrachten. Das schwierigste war die Betondecke, welche sehr stabil gegossen war. Alles in allem hatten wir das Haus dann aber am Abend des ersten Tages am Boden liegen.

Am nächsten Tag wurden dann die restlichen Wandstücke und der Bauschutt abtransportiert. Da der bestellte Container schon längst voll war wurde der Rest erstmal im Carport gesammelt. Morgen kommt der zweite Container für den Abtransport.

Auch unsere Tochter hat kräftig mit angepackt, sei es beim Steinchen auflesen oder auch mit ihrer Schubkarre. Vielleicht hat sie ja geahnt, daß aus der alten Bodenplatte des Hauses nun ihr Heimspielplatz entstehen soll. Und natürlich war für das leibliche Wohl jederzeit bestens gesorgt.

Was für ein Unterschied zwischen letztem Donnerstag und Sonntag mittag. Nun haben wir viel mehr Licht in Garten und Wohnzimmer, und unsere kleine bekommt noch einen tollen Spielplatz gebaut. Und wie man sieht, kam dann ganz zum Schluß doch noch etwas Waldbahn mit ins Spiel…

Grüße, Gerd