[CFF] Umbau der Achslager

Posted by Gerd on Dienstag, 21 November 2017 with No Comments

Hallo,

diesmal gibt es nur einen kleinen Bericht. Ich habe die Achslager etwas modifiziert, damit sie mehr Tiefe haben und stabiler aussehen, in Anlehnung an das Vorbild. Hierzu habe ich mit aus Flachmessing ein U-gefräst und mit einem zweiten Messingstück und Silberlot zu einem „Rohr“ verlötet.

Von diesem Rohr wurden dann Scheiben geschnitten, welche auf die abgefrästen Halter aufgesteckt werden können. Zuvor habe ich noch 1,6mm Schrauben als Detail eingesetzt und die Teile anschließend alle miteinander verlötet.

Und da meine neue Sandstrahlkabine auch schon eingetroffen ist, wurden ein paar Teile gleich mal testweise gestrahlt und lackiert.

Nun warte ich sehnsüchtig auf meine Bestellung von Shapeways mit den Federpaketen und Kupplungen, denn damit ist der Rahmen dann fast fertig zum Lackieren.

Ach ja, den Führerhausboden habe ich noch verlängert, damit er zum längeren Rahmen paßt.

Grüße, Gerd

[CFF] Ein neues Heck für die Resita

Posted by Gerd on Dienstag, 14 November 2017 with No Comments

So… letzte Woche bereits angekündigt, geht es nun mit dem Heck des Lokrahmens weiter.

Wie auch die Front des Rahmens, ist das Heck einfach ausgeführt. Im Vergleich mit dem Vorbild gibt es auch hier reichlich potential zum Basteln. Die neue Pufferbohle wurde aus 2mm Messing gefräst. Die wird zudem 6mm nach hinten versetzt, um auf die korrekte Rahmenlänge zu kommen und später auch das Gehäuse anpassen zu können. Dazu dann später mehr.

Die Niete wurde wieder aus Nägeln eingesetzt. Außerdem wurden Stücke für die Rahmenverlängerung ergänzt und neue Staukästen angefertigt. Letztere sind aus 20x20mm Rohr entstanden und haben eine hartgelötete Rückwand. Alle Teile werden zusammen verlötet zur kompletten neuen Pufferbohle.

Nachdem die Seiten der alten Pufferbohle abgesägt und verfeilt sind, kann die neue einfach von hinten angesteckt werden. Gehalten wird sie durch 4 Schrauben die durch die Rückwand der Staukästen in die Seitenwangen geschraubt sind.

Damit kommen wir zum nächsten Detail, die Nachbildung der Bremsanlage. Auf der Heizerseite wurde hierzu die Handbremse, auf der Lokführerseite die Dampfbremse nachgebildet.

Nun warte ich noch auf die bestellten Federpakete und Kupplungen, um den Rahmen optisch zu komplettieren.

Bis bald 😉

[CFF] Umbau der Resita Frontschürze

Posted by Gerd on Dienstag, 7 November 2017 with No Comments

Hallo,

wieder liegt eine bastelreiche Woche hinter mir. Diesmal habe ich die Front des Lokrahmens überarbeitet.

Die Stirnseite wurde zunächst bündig mit dem Lokrahmen gefeilt und die Nietkopfimitation ebenfalls abgefeilt. Am PC hatte ich mit eine proportionale Zeichnung erstellt für die Ausschnitte neben dem Puffer, sowie die Lage der Niete. Diese wurde auf ein Etikett gedruckt und auf die Lokrahmen geklebt.

Nun konnten die Nietlöcher übertragen werden und eine Reihe Löcher für die Ausschnitte gebohrt werden. Die Ausschnitte wurden anschließend auf Endmaß gefeilt. Als Niete verwende ich Messing-Nägel aus dem Baumarkt. Diese hatte ich zufällig noch in meinem Fundus und paßten von der Größe her sehr gut. Sie sind 1,1mm im Durchmesser und werden mit einem Glaserhammer in die 1mm Bohrungen getrieben. Darin halten sie so fest, dass keine weiter Befestigung notwendig ist. Auf der Rückseite werden sie abgetrennt und verfeilt.

Weiter geht’s mit der Kesselstütze. Die Bausatzvariante ist praktisch aufgebaut und paßt gut mit den verwendeten Komponenten zusammen. Ich möchte mich aber auch hier lieber mehr ans Original anlehnen, da mit besonders das „Gesicht“ der Resita am Herzen liegt.

Im CAD entstand also eine neue Version, welche wieder proportional (man muß ja den verbreiterten Rahmen berücksichtigen) zum Vorbild konstruiert wurde. Die Teile wurden aus 1.5mm Messingblech auf der cnc-Fräse ausgefräst und dann verlötet.

Auch die vordere Rahmenabdeckung wurde geändert. Statt wie bei der Bausatzlösung auf dem Rahmen, liegt der neue Deckel nun im Rahmen, was die Gesamtrahmenhöhe auf ein vorbildnahes Maß bringt. Die neue Kesselstütze wird dann aufgesetzt und später vom Kessel in Position gehalten.

Wie man auf dem letzten Bild der Einzelteile erkenne kann, wird es als nächstes mit dem Heck des Rahmens weitergehen.

Grüße, Gerd

[WBE] Die neue Decauville Progres von Minitrains ist da !!!

Posted by Gerd on Samstag, 4 November 2017 with 1 Comment

Hallo Waldbahnrfeunde,

die neue Decauville Progres von Minitrains (Neuheit 2017) ist erhältlich. Ich habe meine schwarze Variante gestern auf der Messe in Friedrichshafen abgeholt. Die Lok ist traumhaft schön geworden, sehr detailiert und wirkt richtig zierlich. Sie eröffnet mein Set an französischen Waldbahnloks, welches noch um die Schneider-Lok ergänzt werden wird. Auch diese ist in Kürze erhältlich.

Natürlich wird die neue Lok noch eine Alterung und ein paar Kleinteile, sowie ein Lokpersonal erhalten.

Grüße, Gerd

[CFF] Erste Arbeiten am Rahmen

Posted by Gerd on Dienstag, 31 Oktober 2017 with No Comments

Hallo,

nachdem ich für den Rahmen die geplanten Arbeiten notiert hatte ging es nun endlich los. Zunächst wurden die Werkzeugkästen an der hinteren Pufferbohle und der mittlere Träger der Wasserkästen ausgelötet. Für den Umbau der Steuerung, die Aufwurfwelle soll wie beim Vorbild hinter die Schwinge versetzt werden. wurde bereits eine neue Bohrung 32mm hinter dem Schwingenlager gebohrt. Außerdem habe ich unterhalb des Führerhauses Löcher für die Bremswelle gebohrt.

Danach ging es auf die Fräse. Wie man auf Bildern und der zu Grunde liegenden Skizze erkennen kann, ist die untere Kante des Lokrahmens unterhalb des Führerhauses nach oben gezogen. Hierzu habe ich 3mm vom Rahmen abgefräst. Für die Rundungen verwende ich einen Radiusfräser.

Auch die Rahmenhöhe oberhalb der Achsen ist etwas zu hoch. Hier werden ebenfalls 3mm abgefräst. Dabei bleiben die Bereiche rings um die Wellenlager und Stützen stehen.

Nach den Fräsarbeiten am Gehäuse konnte die mittlere Wasserkastenstütze an der neuen Position hinter der Aufwurfwelle wieder eingelötet werden.

Als nächstes möchte ich mich weiter um das Heck der Lok kümmern. Hier stehen Arbeiten an der Pufferbohle und der Bau der Bremsanlage auf dem Programm.

[CFF] Abholung meines Resita-Bausatzes

Posted by Gerd on Dienstag, 24 Oktober 2017 with 1 Comment

Hallo Waldbahnfreunde,

mir großer Vorfreude konnte ich am vergangenen Wochenende bei Dampfmodellbau Reppingen die ersten beiden Baugruppen für meine Resita abholen. Das Gehäuse wird noch nachgeliefert. Der Besuch in der Dampflokschmiede hat mir sehr gut gefallen und solch eine Werkstatt hätte ich auch gerne für mich daheim.

Wieder daheim angekommen wurden die Bauteile erstmal inspiziert und begutachtet. Dabei habe ich mir auch gleich eine Liste an Verbesserungen und Änderungen notiert denn ich möchte meine Resita zu etwas ganz besonderem machen.

Dabei wird die Basis der Reppingen-Lok beibehalten, die meisten Veränderungen beziehen sich auf optische Details. So z.B. die Position der Dampfdome, die vordere Kesselstütze oder z.B. den Aufwurfhebel der Umsteuerung, der eigentlich hinter der Schwinge liegen sollte.

All dies sind eigentlich Kleinigkeiten, aber ich könnte mir sehr gut vorstellen, daß sie an der fertigen Lok in Summe viel ausmachen können. Selbstredend werde ich in den nächsten Tagen hier im Blog über den Baufortschritt berichten.

Bis dahin beste Grüße, euer Gerd.

[CFF] Eine neue Waldbahn für den Garten

Posted by Gerd on Dienstag, 17 Oktober 2017 with No Comments

Hallo Waldbahnfreunde,

heute möchte ich euch ein neues Waldbahnprojekt vorstellen, daß schon seit einigen Monaten in Vorbereitung ist. Vor vielen Jahren habe ich meine ersten Waldbahnzüge für die Gartenbahn gebaut. Ich habe hier ein paar Bilder meiner „Anfänge“ von damals angehängt, so wie einige Bilder aus späteren Jahren. Fast alles war selbstgebaut und später kamen sogar noch Echtdampfloks dazu. Leider sind nur noch die drei Wagen vom mittleren Bild vorhanden.

Meine damalige Waldbahn war an Vorbilder in Rumänien angelehnt. Leider konnte ich mir den Traum von DER typischen rumänischen Waldbahnlok nicht erfüllen. Doch das wird sich bald ändern. Neben den Shay’s schlägt mein Herz schon immer auch für die rumänische Resita, welche in den 1940/50er Jahren für die staatlichen rumänischen Waldbahnen C.F.F. gebaut wurden.

Dampfmodellbau Ralph Reppingen hat sich vor einigen Jahren dieses Vorbildes angenommen und ein Livesteam-Modell in 1:20 für die Gartenbahn entwickelt. Die erste Serie hatte ich leider verpaßt, bei der zweiten Serie andere Interessen. Doch wie es der Zufall wollte konnte ich aus der letzten Serie nun doch noch einen Bausatz für diese Lok bestellen.

Auf einem Echtdampftreffen der Spur II/IIm konnte ich kürzlich eine solche Lok „probefahren“ und ich war sehr begeistert. Seit dem fiel es mir noch schwerer, auf die Auslieferung meines Bausatzes zu warten. Doch wenn alles klappt ist es diese Woche soweit…

[LVLC] Sägewerk auf Eis – Climax wieder betriebsfähig

Posted by Gerd on Dienstag, 10 Oktober 2017 with No Comments

Guten Morgen liebe Waldbahnfreunde,

nachdem mir langsam bewußt wurde wie groß das kleine Sägewerk werden würde, kam mir recht bald die Frage in den Sinn : Wo soll ich das fertige Gebäude eigentlich lagern?

Aktuell habe ich keinen geeigneten Platz/Raum für das fertige Sägewerk. Wenn im kommenden Jahr das neue Gartenhaus aufgestellt wird und ich meine Werkstatt etwas entrümpeln kann, so wird sich dort der nötige Platz ergeben. Bis dahin werde ich erstmal eine Baupause einlegen. Ich habe sehr großes Interesse das Sägewerk weiter zu bauen, sobald ich einen guten Platz gefunden habe.

Statt am Sägewerk gibt es immerhin bei den Loks der LVLC Neuigkeiten. Da mir immer noch der Fahrregler und Empfänger für die Climax fehlte, habe ich unser altes Locolinc-System wieder ausgegraben, welches wir Ende der 90er verwendet haben. Dieses RC-basierte System wird schon seit langem nicht mehr hergestellt, reicht mir aber für meine Bedürfnisse vollkommen aus. Zunächst wurde die Climax „fliegend“ verkabelt um die Funktion zu prüfen, danach wurde der Empfänger im Kessel verstaut und der LiPo-Akku unter dem Wassertank.

Nachdem auch äußerlich die Lok wieder restauriert war habe ich auch die Elektronik in der Shay getauscht. Somit können nun beide Loks auch zeitgleich eingesetzt werden.

Damit stehen der LVLC zusammen mit der Accucraft Shay erstmals 3 Lokomotiven zur Verfügung, wobei im Regelbetrieb nur 1-2 Loks zeitgleich eingesetzt werden. Die anderen Loks sind eher für die Abwechslung zuständig, denn meine LVLC ist ja eher eine kleine Waldbahn-Gesellschaft.

Da für den Moment bis auf das Sägewerk alle geplanten Projekte meiner LVLC abgeschlossen sind, freue ich mich nun in Kürze mit einem völlig neuen Projekt anfangen zu können. Natürlich wieder Waldbahn, wie könnte ich anders. Dabei erfülle ich mir nach fast 20 Jahren einen ganz besonderen Traum. Mehr dazu ab nächster Woche hier im Blog.

Grüße, Gerd

[LVLC] Auf der Suche nach der Größe – Sägewerk #2

Posted by Gerd on Dienstag, 3 Oktober 2017 with No Comments

Die Baulehre von letzter Woche hat gut funktioniert. Die übrigen 4 Fachwerkständer waren innerhalb von 2 Stunden montiert. Im Anschluß habe ich einen Probeaufbau gemacht um die notwendige Größe des Sägewerkes zu ermitteln.

Das Hauptgebäude wird ca. 85cm x 50cm, wobei die Zufuhr der Baumstämme außerhalb liegt. Das ergibt eine Gesamtgröße von ca. 115cm x 50cm. Das Sägewerk soll mit einer Kreissäge als Hauptsäge, sowie einer Besäum- und Ablängsäge ausgestattet werden. Angetrieben wird das Sägewerk von einer Dampfmaschine, in der auch gleich die Holzabschnitte verbrannt werden können. Ausgelegt ist das Sägewerk für 16′ (4,8m) Baumstämme.

[LVLC] Vorbereitungen für’s Sägewerk #1

Posted by Gerd on Dienstag, 26 September 2017 with 1 Comment

Nach einiger Recherche geht es nun bald mit dem Bau des Sägewerks im Louise Valley los.

Meine Waldbahn richte ich lose an der Pine Ridge Lbr.Co. in den Kalifornischen Bergen der Sierra Nevada. Diese sehr kleine Waldbahn hat nur Roh-Schnittholz hergestellt, welches dann über die Lumberflume (Wasserrutsche) eines benachbarten größeren Sägewerkbetriebs ins Tal transportiert und dort zu fertigem Bauholz bearbeitet wurde.

Gemäß diesem Vorbild möchte ich mein Sägewerk aufbauen, wobei ich als Grundlage den Bausatz von GardenTextures verwenden möchte, jedoch auf die notwendige Größe erweitert. Nach ersten Planungen müßte das Sägewerk min. doppelt so lang werden, wie es die Teile aus dem Bausatz vorsehen.

Hierzu habe ich mir zunächst passendes Holz besorgt (Rotzeder und Zeder), damit ich den Bausatz mit selbstgesägten Leisten erweitern kann. Die Leisten und Balken schneide ich auf meiner Bandsäge, was erstaunlich gut funktioniert. Anhand der Originalteile wurden dann alle Teile für einen weiteren Fachwerkständer zugeschnitten. Der Farbton paßt nicht zu 100%, wird aber später nicht mehr auffallen.

Die Baupläne aus dem Bausatz habe ich kopieren lassen, so daß ich sie direkt als Grundlage beim Bau verwenden kann. Zur Fixierung der ersten Bauteile habe ich Anschläge und Keilblöcke aufgenagelt.

Die Hauptbalken werden aufgelegt und dann mit den Verbindern verleimt und vernagelt. Die Löcher bohre ich vor, damit das Holz nicht reißt. Wenn die erste Seite fertig ist, wird der Fachwerkständer aus der Lehre herausgenommen und die Verbinder auf der anderen Seite aufgenagelt. Nun müssen die nächsten vier Fachwerkständer aufgebaut werden.