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Dezember-Betrieb bei der West Side Lumber Co.
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[WSLC] Shay 14(15) – Teil 1
Hallo Waldbahn-Freunde,
Anfang Sommer habe ich davon berichtet, daß ich meine Bachmann 3-truck Shay wieder zurückgekauft habe und sie für meine West Side in ein Modell der Shay #14 umbauen möchte. Der Umbau hat bereits begonnen und als kleinen Spoiler möchte ich hier schon mal verraten, daß es am Ende vielleicht doch die #15 werden könnte. Doch dazu dann zu gegebener Zeit mehr.
Am Anfang steht in beiden Fällen die gleiche Herausforderung : Das Bachmann Modell ist ca 55-60mm zu lang. Also erstmal alles zerlegen und die Säge zur Hand nehmen.
Da Lok 14 und 15 fast identisch sind und ich von Lok 15 viele Pläne/Zeichnungen zur Hand habe, nutze ich diese als Grundlage für die Proportionen und Anordnung der Aufbauten. Oben sieht man deutlich den zu langen Tender-Rahmen und zu großen Abstand zwischen den hinteren Drehgestellen.
Zunächst war es also notwendig die Antriebswellen an und zwischen den Drehgestellen so anzupassen, daß die Drehgestelle enger zueinander stehen müssen. Da meine Loks als Mindestradius 92cm bewältigen können müssen ist das schon eine Herausforderung, aber nicht unmöglich. Am mittleren Drehgestell wurde die hintere Aufnahme für das zweite Kardangelenk gekürzt, um hier einige Millimeter herauszuholen.
Ähnlich habe ich es am hinteren Drehgestell gelöst. Hier wurde das vordere Kegelrad ausgefräst und die Welle auf der Drehbank überarbeitet, so daß ich auch hier 2mm Raum gewinnen konnte. In Summe ließ sich so der Drehgestellabstand auf 146mm einkürzen und, wie auf den nachfolgenden Bildern zu sehen, sie laufen immer noch sicher durch Radius 92cm. Dies ist erforderlich, da ich in Tuolumne später eine Bogenweiche verbauen möchte, die nur mit diesem Radius passen würde. Alle anderen Gleisbögen haben mindestens 120cm Radius.
Auch der Tenderrahmen konnte nun entsprechend angepaßt werden. In Summe habe ich ihn um 40mm gekürzt, dabei aber auch die Position des Drehgestells nach hinten korrigiert. Dazu mußten die Längsträger gekürzt und angepaßt werden.
Beim Lokrahmen wurde es dann sogar noch etwas komplizierter. Der Rahmen wurde um 15mm gekürzt, gleichzeitig aber auch das hintere Drehgestell 15mm weiter nach vorne verschoben, womit ebenfalls die Aufnahme der Dampfmaschine verschoben wird, als auch die Ankerbleche für das Sprengwerk.
Einige Details wurden daher abgefräst und mit Messingteilen oder 3D-druck-Plättchen wieder neu aufgebaut. Am Ende waren dann nur noch die Bodenplatten anzupassen und das verkürzte Chassis konnte das erste mal zusammengestellt werden. Der Unterschied zur vorherigen Länge ist deutlich finde ich.
Vielleicht könnt ihr mir kurz Feedback dazu geben, ob ihr an einem ausführlichen Baubericht interessiert seit. Das wäre super.
Danke & Grüße, Gerd
Und gleich noch eine…. West Side Heisler #3
Hallo Waldbahners,
als ich mein West Side Projekt mit Shay #12 begonnen habe, war natürlich schnell der Wunsch nach einer zweiten Lok groß, um Abwechslung zu haben oder die Möglichkeit Zugkreuzungen nachzustellen. So entstand auf Basis einer weiteren LGB 20821 mein Umbau der Shay #8. Im Frühjahr 2025 konnte ich dann meine Bachmann 3-truck Shay zurück kaufen und beschloß diese in die Shay #14 umzubauen (Bericht folgt).
Damit hätte mein Trio komplett sein können, aus drei West Side Shays, die für mich einen schönen Querschnitt bilden. Shay 8 auf der „Berg-Seite“, Shay 14 für den Wald und die 12 als Reserve-Lok. Jede Lok entspricht einer anderen Bauform von Shays und doch haben sie alle eines gemeinsam – Es sind genau die drei West Side Shays, die heute nicht mehr im Betrieb zu erleben sind.
Naja, langes Vorspiel – noch bevor die Shay #7 ins Haus geflattert kam, stolperte ich über ein anderes Angebot, daß ich mir eigentlich vorgenommen hatte nicht zu kaufen. Doch die Gelegenheit war da und es hat mich dann doch sehr gereizt, auch bei der West Side ein Echtdampf-Modell auf Strecke schicken zu können.
Je richtig gelesen, diese Heisler von Accucraft fährt mit Echtdampf und ist dabei ein richtiges Kraftpaket mit sehr tollen Laufeigenschaften. Auch wenn ich nie so DER Heisler-Freund war – Die West Side hatte zu Beginn immer hin 4 Heisler-Loks im Einsatz, bevor die erste Shay nach Tuolumne kam. Und Heisler #3 ist zudem die letzte Dampflok, die beim Vorbild im Einsatz stand und das letzte Holz des Sägewerkes auf die weite Reist hinaus in die Welt schickte.
Und so ist aus meinem Gedanken „2 Loks reichen“ mit der Option auf eine dritte letztlich ein stolzer Fuhrpark von 5 Lokomotiven der West Side Lumber Co entstanden – Damit gehen für mich Träume in Erfüllung, an die ich vor vielen Jahren nicht mal gewagt hätte zu träumen.
Parallel habe ich bereits mit dem Umbau der Bachmann-Shay zur Shay #14 begonnen – den Bericht dazu wird es nach und nach dann auch hier im Blog geben.
Grüße, Gerd
LGB 26702 – West Side Shay #7
Hallo Waldbahn-Freunde,
mein West Side Projekt hat wieder Fahrt aufgenommen und das völlig anders als erwartet, als letzte Woche plötzlich der Spediteur klingelte und mir ein riesiges Paket vor die Tür stellte.
Was soll man dazu sagen – nach der LGB-Aster #12 ist es toll daß es nun auch eine weitere Shay der West Side Lumber in LGB gibt. Wenn auch leider nur in der hochpreisigen HighEnd-Ausführung, aber dafür wartet die Lok eben auch mit so ziemlich allem auf, was M-LGB in so ein Modell hineinstecken kann.
Aber natürlich wäre ich nicht „der Waldbahner“ wenn ich nicht auch hier noch das ein oder andere zum Nachbessern finden würde ;-) Also wurden erstmal Pinsel und Farbdosen gezückt. Die Fensterrahmen wurden grün gespinselt, die rote Pufferbohle in der Mitte schwarz, ebenso die silbernen Zylinder-Abdeckungen und die Aufstiege. Zum Schluß noch das Dach in Oxidrot und die Kisten auf dem Tender. Nun kommt sie dem Zustand bei der West Side schon ein gutes Stück näher.
Auch mit meinem Rollmaterial macht die Lok eine tolle Figur, obwohl sie einiges größer daher kommt als meine anderen Modelle bisher. Das liegt daran, daß das HighEnd-Modell tatsächlich im Maßstab 1:20,3 umgesetzt wurde, abweichend von dem sonst immer angegeben 1:22,5. Das fällt besonderst auf wenn man die neue #7 neben die alte #12 von LGB-Aster stellt, welche tatsächlich in Breite und Höhe 1:22,5 hat. Die 12 ist im Vorbild eigentlich eine ganze Ecke größer, da sie auf einem Regelspur-Design basiert.
Die Kessel der beiden Lok sind im Vorbild fast gleich groß (44,25″ & 44,375″). Wie gesagt ist die 12 eigentlich ein gutes Stück breiter und Höher, während die 7 auch beim Vorbild eher schmal gebaut ist. Somit wirken sie dann im Modell doch wieder irgendwie stimmig zueinander, sofern man nicht wie ich sämtliche Eckdaten im Hinterkopf hat ;-)
Etwas krasser sieht es im Vergleich zur Bachmann-Lok aus, die beim Vorbild aber auch nur rund die Hälfte an Gewicht auf die Waage bringt und dementsprechend natürlich auch einen kleineren Kessel haben darf (39,375″).
Da ich bekannter Weise im Garten nur mit Akku und Deltang-RC fahre, kann ich aktuell die neue Lok nicht in vollem Umfang testen. Da warte ich noch auf eine DCC-taugliche RC-Ausrüstung die ich bereits bestellt habe.
Ach ja, wem an der Lok das Herstellerschild fehlt, für die habe ich hier eine PDF-Vorlage zum Ausdrucken vorbereitet für alle 3 Varianten von LGB LGB 2670_ Shay Plates










































