WBE Lok #1 „Eusserthal“ – die kleine Schwarze
Heute möchte ich euch die Dampflokomotive 1 der Waldbahn Eusserthal vorstellen. Es handelt sich um einen kleinen B-Kuppler von Krauss, welche später den Namen „Eusserthal“ tragen soll. Sie stellt die erste Lok dieser Waldbahn dar, welche noch heute hier eingesetzt wird.
Das Modell stammt von MinitrainS und ist ein wirklich sehr gut gelungenes kleiner Lokmodell. Der Antrieb mit gewuchteter Schwungmasse läuft sehr gut und die Loks sind nicht mit den alten Eggerbahn-Modellen zu vergleichen. Wie der Fachmann vielleicht schon erkennt weicht meine Lok etwas vom Original MinitrainS-modell ab. Ich habe einen alten Liliput-Kobelschornstein anstelle des langen schlanken Schlots installiert. Dieser wurde auf einer 2mm Messingstange mit passendem Gewinde befestigt und dann wie das Original eingeschraubt. Auch die Loklaternen wurden durch Teile von Weinert ersetzt und natürlich beleuchtet. Außerdem habe ich den Vakuum-Ejektor vor dem Führerhaus entfernt.
Die Lok wurde mit einem Digitaldekoder von Kühn (N045) digitalisiert und fährt seit der richtigen Programmierung sehr gut. Eine Einbauanleitung gibt’s auf minitrains.eu. Die Lichter lassen sich getrennt schalten und sind somit unabhängig von der Fahrtrichtung. Am Fahrwerk wurden noch mit mattschwarzer Farbe die Stromabnehmer verdeckt, so daß sie nun richtig elegant im kleinen Schwarzen daher kommt.
Was fehlt noch? Die Lok soll noch kleine Details erhalten wie Werkzeuge, Personal und Fensterscheiben. Und die Anschriften fehlen ja auch noch. Diese werde ich aber erst in Auftrag geben wenn ich die Brigadeloks da habe, damit ich alles zusammen bestellen kann.
Die Seiten über meine Shay-Sammlung sind online
Hallo zusammen,
ich habe die Seiten über meine Shay-Sammlung, über Shays im allgemeinen und meine Geschichte rings um diesen Loktyp online gestellt. Ihr findet sie über das Menü oben in der Kopfzeile.
Grüße, Gerd
Testfahrt mit meiner umgebauten Joe Works Shay
Nachdem nun mein Waldbahnhof betriebstauglich ist habe ich gestern ein paar Videoaufnahmen meiner umgebauten Joe Works Shay gemacht. Auf Grund der hohen Motordrehzahl und vielen Messingzahnrädern fährt sie etwas laut, aber dafür recht gut. Die Lautstärke wird leider durch die Modulkästen als Resonanzkörper noch verstärkt.
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Eine Geräuschdämmung aus Kork oder ähnlichem bringt leider nicht so viel, wie ich bei meinen bisherigen Modulen festgestellt habe, weswegen ich mittlerweile ganz verzichte.
Weichensteller und Verdrahtung
Gestern habe ich die Weichensteller im Waldbahnhof eingebaut und alles für DCC-Betrieb verdrahtet, damit ich nun endlich mal was zum richtigen Fahren habe.
Die Weichen werden mit einfachen mechanischen Unterflurantrieben gestellt. Hierzu wurde eine Stellstange aus 4mm Rundstahl verlegt, auf der mittels Lüsterklemme ein Stelldraht zur Stellschwelle der Weiche geführt wird. Durch die Lüsterklemme ist dieser Draht gut justierbar. Eine weitere Lüsterklemme wurde quer eingebaut. Eine der Schrauben wurde entfernt und hier greift nun ein Kippschalter. Dieser sichert die Endlagen der Stellstange und kann gleichzeitig die Polarisierung der Weichen regeln. Die Federn in den Peco-Weichen baue ich übrigens nicht aus, da somit eine doppelte Sicherheit für sauberes Umstellen gegeben ist.
Danach habe ich mich noch mit dem Lötkolben bewaffnet und alles verschaltet. Wenn das mein ehemaliger Ausbilder sehen würde bekäme ich sicher ne Predigt gehalten… :-)
Auf den Enden der Stellstangen habe ich aussen zuvor noch Knöpfe aus Buchenrundholz montiert. diese harmonieren gut mit den Buchenholzkästen.
Als nächstes würde ich nun gerne eine provisorische Platte drum herum bauen, damit ich erstmal durch den Bahnhof im Kreis fahren kann. Mal schauen ob ich da diese Woche noch dazu komme.
Aufarbeitung meiner JoeWorks Baby-Shay – #2
Und hier kommt der zweite Teil.
An die Kontaktbleche habe ich dünne Dekoderlitzen angelötet und die Drehgestelle an die Bodenplatte geschraubt. Hier kommen wir nun erstmals zu irreversiblen Umbauten an der Joe-Works Shay, welche aber auch die einzigen waren. Die Originaldrehgestelle wurden von unten montiert – die neuen müssen von oben befestigt werden. Dazu habe ich die M1,4 Gewinde auf 1,4mm aufgebohrt um hier etwas längere Schrauben einsetzen zu können welche nun von oben in die Drehgestelle geschraubt werden. Beim hinteren Drehgestell muss auch noch ein Loch für die Durchführung der Kabel gebohrt werden. Vorne ist bereits eine Öffnung im Rahmen unterhalb des Kessels vorhanden.
Nachdem die neuen Drehgestelle montiert waren konnte eine erste Probefahrt unternommen werden. Es gab ein paar Justierungsarbeiten besonders an den Schleifern und den Schnecken. Doch am Ende lief alles sehr gut und schon jetzt deutlich besser als zuvor. Dank der Allradstromabnahme konnten nu auf einer Radreinigungsbürste auch mal alle Räder poliert werden und siehe da – nun fährt sie wie ein kleines Uhrwerk.
Und da ich die Lok nun schon mal in allen Einzelteilen auf der Werkbank hatte habe ich gleich zum Luftpinsel gegriffen und der Lok einen Grundanstrich in Schwarzgrau gegönnt. Danach wurde die Lok Stück für Stück wieder zusammen gebaut. Auch ein DCC-Decoder (Kühn N045) fand seinen Platz vor dem Motor und mit eine MiniLED wurde auch die Loklaterne noch beleuchtet. Ein paar farbliche Details später stand die Lok nun in ihrem neuen Look voll funktionsfähig für den ersten Einsatz bereit. Sie fährt wie schon erwähnt sehr gut, gleichmäßig und vor allem sehr langsam… Leider ist sie etwas laut was aber der hohen Motordrehzahl und den vielen Messingzahnrädern geschuldet ist. Aber damit kann ich leben. Dafür habe ich eine richtig hübsche Baby-Shay für meine Waldbahn.
In ein paar Wochen möchte ich noch Decals drucken lassen und dann wird die zukünftige Lok #4 auch ihre Beschilderung erhalten.










