[LVLC] Rohbau für den neuen Caboose
Hallo liebe Waldbahnfreunde,
nachdem ich letzte Woche noch etwas unentschlossen war, kann ich euch diese Woche erste Bilder des neuen Caboose präsentieren. Fündig wurde ich letztlich wieder bei der West Side Lumber Co., genauer gesagt dem alten Caboose #2. Mit den außenliegenden, diagonalen Verstärkungen hat mir dieser Wagen schon immer gut gefallen.
Heute zeige ich euch aber erstmal den Unterbau. Die Holzleisten wurden auf der Bandsäge wieder selbst gesägt. 4x4mm Leisten kamen mir zu dünn vor, weswegen ich 5×5 gesägt habe. Im Nachhinein wären 4x4mm doch besser gewesen. Egal, so bleibts nun. Zum Ablängen der Leisten habe ich mir Bündel mit Kreppband zusammengeklebt, so werden alle Leisten gleich lang.
Die Seitenwände wurden auf der Bastelunterlage und Backpapier vormontiert. Der Holzleim hält auf dem Papier nicht so gut und lässt sich leicht ablösen. Die fertigen Wandteile wurden dann auf dem Wagen aufgerichtet und aufgeklebt.
Letzte Bastelei war noch der Aufbau für die Kanzel. Das letzte Bild zeigt die ersten Arbeiten für die Beplankung des Wagens. Mehr dazu gibt’s dann in der nächsten Woche.
Grüße, Gerd
[LVLC] Sand & Gravel Car
Für den dritten Wagen habe ich mir meine Inspiration bei der West Side Lumber Company geholt, genauer gesagt beim Sand & Gravel Car #276. Die notwendigen Leisten wurden wieder selber geschnitten und der Aufbau dann zusammen geklebt.
Fehlt nur noch der Cabosse. Da bin ich mir noch nicht ganz sicher wie ich den aufbauen möchte. Mal schauen ob ich bis nächste Woche eine Idee gefunden habe, die mir gefällt.
Grüße, Gerd
[LVLC] Neuer Tankcar
Weiter geht es heute mit einem Wasserwagen um Camps der Waldarbeiter oder Dampfmaschinen mit frischem Wasser zu versorgen, wenn keine geeignete Quelle in der Nähe liegt.
Der Tank stammt von einem Kesselwagen von Faller E-Train. Er schien mir von der Größe her sehr passend, aber ist leider ohne viele Details. Dem kann der geneigte Hobbybastler natürlich leicht entgegen wirken. Zunächst wurden einige der originalen Anbauteile wurden entfernt und Löcher/Spalten verspachtelt.
Aus Klebefolie wurden „Bleche“ aufgeklebt und anschließend reichlich Nietköpfe aus kleinen Messingnägeln gesetzt. Diese Arbeiten haben einiges an Zeit in Anspruch genommen, werden aber nach dem Lackieren hoffentlich gut rüberkommen. Für den Deckel habe ich ein Zwischenstück aus Rundstahl gedreht, um den Deckel weiter nach oben zu legen.
Damit der Tank auf dem Flachwagen nicht verrutschen kann wurde ein Rahmen aus Holzbalken aufgeklebt. Der Kessel wurde noch mit Eigenbau-Ventilen und anderen Details ergänzt. Letzte Bastelei war eine passende Leiter. Nach der Farbgebung werde ich noch Kesselbänder anbringen, die den Tank sicher in dem Rahmen festhalten.
Mal schauen was ich aus dem dritten Flachwagen machen kann.
[LVLC] Blockcar für Feuerholz
In den letzten beiden Wochen wurde die Grundlage für die neuen Güterwagen gelegt, nun geht es an die entsprechenden Auf- und Ausbauten.
Den Anfang macht ein sogenannter Blockcar. Mit solchen Wagen wurden Holzscheite und -abschnitte zu den Camps oder Dampfmaschinen gefahren, welche dort als Brennstoff benötigt wurden. Mein Wagen entstand in Anlehnung an ein Vorbild bei der Diamond & Caldor Railway.
Wie schon bei den Rahmenhölzern wurden alle Leisten aus Holzresten zugesägt. Die Schraubenköpfe und Beschläge stammen von Ozark oder wurden aus Messing selbst angefertigt.
Damit wäre der erste Wagen geschafft. Als nächstes steht ein Kesselwagen für Wasser auf der Liste.
[LVLC] Drehgestelle und Kupplungen
Es wird Zeit dass die neuen Wagen rollen lernen.
Ich konnte von einem Modellbahnfreund einen Restbestand an seltenen Weißmetall-Drehgestellen von Regner erwerben. Dies sind die gleichen Drehgestelle, die auch unter den anderen Wagen verbaut ist. Leider konnte ich nicht die gleichen Radsätze auftreiben, daher habe ich mir passende bei Heyn bestellt. Alle Weißmetallteile wurden vor der Montage brüniert.
Zusätzlich wurde ein Paar Drehgestelle mit Bremsgestänge von Ozark Miniatures ausgerüstet. Diese werden später für einen neuen Caboose verwendet werden.
Am Ende habe ich mich vor dem Ankleben der weiteren Metallteile am Rahmen doch dazu entschieden die falsche Holzbeize abzuschleifen. Das ging erstaunlich gut.
Nun kann es Wagen für Wagen an die Aufbauten gehen.






























