[BCRR] Forney Reparatur & Umbau – Teil 6

Posted by Gerd on Dienstag, 24 Mai 2016 (Comments Closed)

Guten Morgen,

gestern Abend hatte ich tatkräftige Unterstützung von meinem Modellbau-Kollegen und Fach-Eisenbahner ;-) Sven aus Dresden, der zurzeit bei uns zu Besuch ist. Zusammen haben wir einen neuen Kesselstock angefertigt und im Anschluß die letzten beiden Leitungen angeschlossen. Die Teile für den Kesselstock wurden auf Drehbank und Fräse hergestellt und anschließend hart verlötet. Die abschließende Druckprobe mit Druckluft war sehr zufriedenstellend. Es konnten keinen offensichtlichen Leckagen festgestellt werden.

Der neue Kesselstock ist deutlich filigraner geworden. und macht eine gute Figur auf dem Kessel. Nun fehlen nur noch optische Arbeiten und Umbauten. Der technische Teil ist abgeschlossen.

[BCRR] Forney Reparatur/Umbau – Teil 5

Posted by Gerd on Freitag, 20 Mai 2016 (Comments Closed)

Der letzte Arbeitseinsatz für diese Woche ist nun auch erledigt. Gestern habe ich noch mal 2 Stunden angehängt und die Wasserleitungen angepaßt und wieder montiert.

Somit ist die Lok nun wasserseitig wieder komplett. Was nun technisch zum Fahren noch fehlt ist die Dampfseite. Hier muß der Kesselstock erneuert werden, da die alten Ventile verschliessen sind und die neuen nicht direkt eingebaut werden können (andere Gewinde). Danach müssen die Dampfleitungen zu Bläser und Injektor angepaßt werden und die Lok wäre bereit für einen ersten Probelauf mit Druckluft.

Gerd

[BCRR] Forney Reparatur/Umbau – Teil 4

Posted by Gerd on Donnerstag, 19 Mai 2016 (Comments Closed)

Guten Morgen,

gestern war Mädelsabend angesagt und für mich also wieder die beste Zeit um die Werkstatt zu flüchten ;-)

Zunächst reiche ich noch ein Bild der Ballastgewichte nach, da ich den Rahmendeckel noch mal abnehmen mußte. Da ich der Lok wieder Laufbretter entlang des Kessels spendieren wollte, mußte ich hier noch Träger für eben diese anbringen. Leider habe ich dabei einige Bohrer geschrottet, denn das Blech ist verdammt hart…

Am Ende ist es mir dann doch gelungen die Halter aus 2.5mm Blech zu montieren. So konnte ich die Laufbretter recht einfach auf die richtige Höhe bringen und mußte an der Ölpumpe und der Entwässerung nicht all zu viel ändern.

Mit der neuen, tieferen Position der Laufbretter mußte ich auf der Unterseite eine 3mm tiefe Tasche fräsen, damit das Gestänge der Steuerung genügend Platz hat. Ich habe versucht die Ausschnitte so gering wie möglich zu gestalten.

Danach konnten die Bretter lackiert und montiert werden. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und die Bretter geben der Lok gleich wieder ein ganz anderes Bild. Ich hatte in einer früheren Version schon mal welche montiert, allerdings gut 15mm weiter oben und das sah dann weniger gelungen aus. Somit war der Rahmen soweit fertig, daß ich den Kessel wieder montieren konnte. Somit war auch erstmal ein Ballance-Test möglich. Wie man sieht liegt das Hauptgewicht unangefochten auf den Treibachsen. Selbst in dieser Position braucht es einige Kraft um die Lok nach hinten Kippen zu lassen.

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Nun fehlen noch die Rohrleitungen, einige neue Details und Zurüstteile, sowie das Führerhaus, letzteres wird noch ein Facelift mit neuen Extras erhalten. Auch die Beschriftung werde ich neu anfertigen, weswegen die alte unter einem Hauch von schwarz bereits verschwunden ist.

Bis die Tage, Gerd

[BCRR] Forney Reparatur – Teil 3

Posted by Gerd on Mittwoch, 18 Mai 2016 (Comments Closed)

Hallo mal wieder,

nach dem Pfingstwochenende geht es diese Woche wieder an der Forney weiter. Gestern war mein Vater zum Bastelabend zu Besuch und hat mich bei den Arbeiten unterstützt. Er hat unter anderem die hintere Pufferbohle montiert, welche ich nun doch komplett ersetzt habe. Nach dem ich nochmals Bilder der WW&F #10 begutachtet hatte fiel mir auf, daß diese Lok gar keine Rangiertritte hat. Außerdem waren sie den Füßen in engen Kurven oft im Weg. Somit wurden sie nun auch am Modell entfernt und bevor man die alten Löcher mühselig verschließt, wird eben schnell eine neue Pufferbohle aus Holz geschnitten und montiert.

Parallel habe ich den alten Rahmentank wieder befüllt. Ein neues Blech verschließt den alten Ausschnitt der Achspumpe und hält die Bleibarren am Platz, welche hier als Ballast eingelegt werden. Im vorderen Fach wurden wieder die alten Eisengewichte verstaut. Leider habe ich es versäumt davon ein Bild zu machen bevor ich die Deckel wieder aufgeschraubt habe. Derweil hat sich mein Vater um die Wasseranschlüsse am Tendertank gekümmert. Hier wurden zwei neue Abgänge aus Messing angefertigt und in den Boden des Tanks eingelötet. Die beiden Anschlüsse der Achspumpe wurden verschlossen, da diese nicht mehr benötigt werden.

Vor der Montage des Tenders habe ich das neue Wasserventil für den Injektor noch eingebaut. Da die Welle zur Bedienung durch den Kohlenbunker führt haben sich immer mal wieder kleine Kohlestücke hinter der Welle verklemmt. Um dies in Zukunft zu vermeiden habe ich ein Alu-Rohr über die Welle gestülpt, in dem sich die 4mm Welle frei drehen kann.

Danach konnte der Tender wieder montiert und der Wassertank eingesetzt werden.

Beim nächsten Basteleinsatz werde ich mich nun um die Laufbretter neben dem Kessel kümmern die ich wieder montieren möchte und danach kann auch der Kessel selbst nebst Verrohrung montiert werden.

Grüße, Gerd

[BCRR] Forney Reparatur – Teil 2

Posted by Gerd on Freitag, 13 Mai 2016 (Comments Closed)

Guten Morgen,

gestern konnte ich noch mal ein wenig an der Lok arbeiten. Nachdem mir die Abstützung des hinteren Drehgestells nicht stabil genug erschien habe ich nochmal ein wenig getüftelt und das ganze neu konstruiert aus alten Teilen. Man erkennt deutlich den Versatz der Stütze im Vergleich zur Mitte des Drehgestellträgers. Nur so konnte ich den Ausschlag nach beiden Seiten hin ausmitteln und die Lok klemmt nun weder in normalen Gleisbögen noch auf der Dreiwegweiche.

Um die Baugruppe des Rahmens abschließen zu können habe ich im Anschluß den vorderen Bereich des Rahmens überarbeitet bzw. damit begonnen. Im Lokrahmen war ganz ursprünglich mal ein Wassertank, wie beim Original. Dieser wurde jedoch schon lange mit Schrott gefüllt als Ballastraum verwendet. Wegen der Achspumpe war das meiste Gewicht jedoch sehr weit vorne gelagert und die Lok somit recht kopflastig. Ich werde es vermutlich so machen, daß ich den Bereich der alten Wasserpumpe mit Bleibarren füllen werde, um den Schwerpunkt mehr auf die Achsen zu verlagern. Das Gewicht aus alten Eisenblöcken werde ich vorne wohl beibehalten.

Da der Rahmentank schon mal geöffnet war habe ich auch gleich die Nase der Lok angepaßt. Die Pufferbohle war ursprünglich direkt an den Rahmen geschraubt. Ich habe einen neuen Holzklotz geschnitten und die Pufferbohle 32mm weiter nach vorne gebracht. So ergibt sich die typische Form einer Forney-Front. Später werde ich noch zwei Streben ergänzen, welche die Pufferbohle zur Rauchkammer hin abstützen.

Grüße, Gerd