Eine Echtdampflok in H0e

Posted by Gerd on Mittwoch, 14 Januar 2015 with 4 Comments

Bild_3Hallo,

die Waldbahn Eusserthal freut sich über den neuesten Lokomotiv-Zugang. Durch Zufall konnte ich am Wochenende eine kleine englische 2-achsige Satteltank-Lokomotive kaufen. Das besondere daran – Es handelt sich um ein Echtdampf-Modell !!

Brian Caton aus England hat ca 40 dieser Lokomotiven gebaut, wovon 35 verkauft wurden. Ich habe mein Modell zufällig auf einer Ausstellung gesehen und als sich herausstellte daß die Lok zum Verkauf steht konnte ich nicht widerstehen.

Zur Lok gehört eine elegante Holzschachtel in der auch das nötige Zubehör zum Aufrüsten der Lokomotive enthalten ist.

Der Kessel faßt 1,25ml Wasser und wird von einem kleinen Spiritusbrenner geheizt. Nach kurzer Anheizzeit fährt die Lok etwa 8-10 Minuten in Modellgeschwindigkeit ihre Runden. Allerdings nicht nur in eine Richtung. Der Antrieb erfolgt über eine kleine Dampfmaschine im Führerhaus, welche durch einen Schleppexcenter sowohl vorwärts als auch rückwärts eingesetzt werden kann. Alles in allem ist die Technik in dieser Lok wirklich begeisternd. Ich werde mehr dazu später auf einer eigenen Seite im Menü berichten. Allerdings kann dies noch etwas dauern bis ich den Bericht mit all den Details zusammengestellt habe.

Im Moment überlege ich noch, in welche Sammlung diese neue Lok aufgenommen werden soll. Mit ihrem englischen Design paßt sie ja nicht unbedingt zu einer Pfälzer Waldbahn. Dennoch werde ich sie für’s erste dort einsetzen. Ich freue mich schon auf die ersten Anlageneinsätze. Bisher hat sie 4 Kesselfüllungen auf dem Küchentisch verdampft…

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Eine kleine Vorschau auf’s EDHT

Posted by Gerd on Donnerstag, 8 Januar 2015 with 1 Comment

Hallo,

anbei schnell ein paar aktuelle Bilder aus Karlsruhe. Der ausführliche Bericht folgt dann nach der Messe :-)

 

Einfach 5″-Archbar-Drehgestelle

Posted by Gerd on Samstag, 3 Januar 2015 with 1 Comment

Frohes neues Jahr !!!

Heute war mein Vater zu Besuch und hat mich bei weiteren Vorbereitungen für die Messe nächste Woche unterstützt.

Da wir gerne wieder alle 6 Disconnect-Pärchen für den Holztransport einsetzen möchten und gleichzeitig nicht auf die 4-achsigen Güterwagen verzichten wollen, wurden neue Drehgestelle gebaut. Das Vorbild sind frühe, einfache Archbar-Trucks, welche in der Anfangszeit häufig auch mit einem Holzbalken anstelle des obigen Flachstahls hatten.

Die Drehgestelle wurden weitestgehend aus Holz gebaut. Zum Einsatz kommt Multiplex-Sperrholz. Holz hat eine ausreichende Stabilität für solche Drehgestelle und eignen sich sogar zur Personenbeförderung. Es läßt sich deutlich schneller und einfacher verarbeiten als Stahl, zumindest für uns.

Beim Anfertigen der Teile für 2 Paar Drehgestelle hat mein Vater sehr vieles mittels Schablonen und Lehren erledigt, so daß sich viele gleiche Arbeitsschritte schnell nach einander durchführen ließen. Nach etlichen Stunden der Vorarbeit war dann der Rest nur noch wie das Zusammenbauen eines Bausatzes.

Was nun noch fehlt ist Farbe und natürlich die Radsätze. Letztere habe ich bestellt und sie sollen am Freitag auf der Messe übergeben werden. Hoffen wir mal daß alles klappt.

Während mein Vater sich hauptsächlich um die Drehgestelle gekümmert hat, habe ich einige Stunden an der Shay gearbeitet und ihr ein kleines Facelift verpaßt sowie hier und da Verbesserungen umgesetzt. Bilder davon wird es aber erst nach der Messe geben. Man muß ja nicht alles schon vorher verraten. Auch die Forney wird noch ein kleines Facelift erhalten, wenn es die Zeit zu läßt.

Die Drehscheibe ist fertig

Posted by Gerd on Dienstag, 30 Dezember 2014 (Comments Closed)

Guten Morgen,

Punkt 20:00 gestern Abend war die neue Drehscheibe fertig gebaut. Während meine Mädels wieder draussen im Schnee spazieren waren habe ich das Schweißgerät ausgepackt und zunächst die 6 Gleisabgänge verschweißt. Die Lehre war dabei eine sehr große Hilfe und hat mir am Ende dann doch etwas Freude bereitet, denn Schweißen ist eine Sache, die mir gar nicht liegt…

Aus einem Holzrahmen habe ich dann noch 6 passende Schwellen gesägt, welche ca 4mm Höher sind als die normalen Schwellen, um so den Höhenunterschied zur Drehscheibe auszugleichen. Das erste 1,5m Gleisjoch wird dann das Gefällt aus normales Gleisniveau ausgleichen.

Danach war wieder das Bauen von Lehren gefragt. Der Eigenbau Oberfräsen-Rahmen kam schon beim Ausfräsen der Fenster meines Combine zum Einsatz und wurde auch hier wieder genutzt. Ein Sperrholzbrett mit der Rundung der Außenkante half beim schnellen Ausrichten und festklemmen. Zum Vorbohren der Befestigungslöcher kam ein weiteres Brett als Bohrlehre zum Einsatz, welches in den aufgeklemmten Rahmen paßte. So waren die 6 Taschen für die Gleisabgänge im nu gefräst.

Die 2mm Löcher wurden dann von unten mit einem 25er Forstner-Bohrer angesenkt für die Einschlagmuttern und anschließend auf 8mm aufgebohrt und die Muttern eingeschlagen.

Somit fehlten dann nur noch die Winkel für die Arretierung. Da ich kein passendes Winkelmaterial da hatte wurden diese aus 2×30 Flachstahl selbst gebogen. Die 8er Bohrung für die Schieberiegel wurden mit der Flex nach dem Kanten im Schraubstock aufgetrennt.

Die Winkel wurden mit an die Hilsschwelle der Gleisabgänge geschraubt, so daß Gleisjoch und Verschlusswinkel eine Einheit bilden. Somit erspart man sich lästig langes Ausrichten. Zum Abschluß wurden alle Gleisabgänge mit beiden Enden der Bühne angefahren und getestet. Hier und da wurden die Winkel noch justiert und an allen Abgängen habe ich die Gleise noch etwas angeschrägt.

Somit ist die Drehscheibe nun einsatzfertig für Karlsruhe. Evtl. werde ich hier und da noch ein paar Details ergänzen oder etwas Farbe. Mal schauen was am Ende noch so an Zeit übrig bleibt. Als nächstes muß ich mich nun erstmal um die Shay kümmern, an der ein paar Wartungs- und Reparaturarbeiten zu erledigen wären. Und dann wollte ich ja auch noch neue Drehgestelle für die 4-achsigen Güterwagen bauen, damit wir alle 6 Disconnectpärchen für den Holztransport frei haben…

Gleisstummel für die Drehscheibe

Posted by Gerd on Sonntag, 28 Dezember 2014 (Comments Closed)

Heute konnte ich mich noch mal für 1,5 Stunden in die Werkstatt absetzen und ich habe die Anschlussgleise für die Drehscheibe vorbereitet. Die alten Stummel der Segmentdrehscheibe wurden zerlegt, neu abgelängt und die zusätzlich benötigten Profile wurden aus vorhandenen Resten zugeschnitten.

Die kurzen Gleise werden die Abgänge zu den Lokstellgleisen werden, die anderen sind für den Anschluß des Bahnhofs vorgesehen. Die unterschiedlichen Längen sind durch die Gleisgeometrie erforderlich, damit später alles wieder zusammen paßt.

Aus Bandstahl wurden dann auch gleich die Hilfsschwellen zugeschnitten und gebohrt. Damit später das Schweißen leichter von der Hand geht bzw. die Anschlüsse für die Montage an der Drehscheibe gleich werden, habe ich eine Lehre gebaut, in der ich dann nächste Woche die 6 kurzen Gleisjoche schweißen möchte.