[LVLC] Shay #5 in the Workshop

Posted by Gerd on Donnerstag, 1 April 2021

Hallo liebe Waldbahnfreunde,

heute gibt’s ein Update zu meiner Shay #5 der Louise Valley Lumber Co.

Bei der letzten Aufarbeitung hatte ich die Trittstufen an den Enden durch neue aus flexiblem 3D-Druck ersetzt. Leider haben auch diese Teile nicht sehr lange gehalten. Auch die Aufgänge zum Führerstand sind schon viele Mal geklebt worden und wieder abgebrochen.

Nun habe ich mir die Zeit genommen und neue Tritte aus Messing angefertigt. Dabei habe ich besonders an den Pufferbohlen auch die Breite etwas angepasst. Die Ausführung von Bachmann war ja für eine Kupplungsdeichsel am Drehgestell extrabreit ausgeführt.

Die Konstruktion an sich ist sehr einfach gehalten. Messing-Winkel 10x12x1 und ein paar Streifen aus 1.5er MS-Blech als Hängeeisen. Die Teile wurden mir kleinen Nieten verlötet und dann am Rahmen der Lok angeschraubt. Vor dem Lackieren wurden die Teile sandgestrahlt und der Lack eingebrannt.

Und während ich so am Werk war, kam mir noch eine andere alte Sache in den Sinn. Der Vorbesitzer der Lok hatte beim Umbau auf Holzfeuerung das Dach gekürzt. Dadurch erschien mir der proportionale Gesamteindruck der Lok beeinträchtigt. Glücklicherweise fiel mir kürzlich ein originales Dach in die Hände.

Damit dieses nun passte musste ich den Aufbau auf dem Tender entfernen, was erstaunlich einfach gelang. Kurz mit einem Schraubenzieher angelupft, flog die komplette Ladung im hohen Bogen herunter. Im Inneren des Tenders habe ich den Holzkasten mit dem Akkufach ein Stück nach hinten versetzen müssen und dann passte alles wieder zusammen. Kleinteile wie die Wasserventile wurden aus Messing und Kunststoff selber angefertigt.

Bei der neuen Feuerholzladung habe ich mich wieder für eine „Teilladung“ entschieden, was in meinen Augen besser aussieht.

Am Ende bin ich mit dem längeren Dach sehr zufrieden und die Lok ist nun optisch wieder in Top Zustand.

One Comment

  • Tobias sagt:

    Hallo Gerd!

    Sieht sehr gut aus das „Update“. So ähnlich hätte man das im Westen bestimmt auch gemacht: wenn was nicht hält, wird es einfach stabiler gemacht.
    Für das längere Dach wird sich der Heizer bestimmt bedanken, wenn er im Regen nicht mehr ganz so nass wird. ;-)

    Viele Grüße, Tobias