Aufarbeitung meiner Bachmann-Shay #5 ?!
Da das Wetter heute doch mehr durchwachsen als brauchbar war bin ich dann doch nicht im Garten mit der Gartenbahn gefahren. Stattdessen habe ich mir mal meine alte Bachmann-Shay angeschaut. Da ich gestern noch einen anderen „Dinosaurier“ ausgegraben habe (Mehr dazu im Laufe der nächsten Woche) habe ich mich gefragt ob es nicht nett wäre, wenn ich die Lok wieder Betriebsfähig aufarbeiten würde…
Problem bei der Lok ist der allseits bekannte „Getriebeschaden“. Die Zahnräder auf den Antriebsachsen platzen auf und somit kommt der Antrieb des Motors nicht mehr auf den Achsen an. Bei meiner Shay war dies auf 3 Achsen der Fall, so daß sie nur noch mit einer Achse angetrieben wurde. Sehr ungünstig. Da ich damals nicht geplant hatte sie nochmal zu reparieren hatte ich sie als Standmodell hergerichtet und daher die veraltete Elektronik und vor allem die NC-Akkus aufgebaut, bevor diese auslaufen und größeren Schaden anrichten können.
Nun, WENN ich die Lok wieder in Betrieb nehmen wollte, dann müßte ich zunächst das Problem mit den defekten Zahnrädern lösen. Also habe ich flux mal eine Achse ausgebaut und mir das Problem aus der Nähe betrachtet. Wie schon oben erwähnt ist der Delrin-Kunststoff leicht geschrumpft und die Spannung durch die etwas dickere Achse führte zum Riß. Dadurch hat das Zahnrad keinen Kraftschluß mehr mit der Achse und auch die Zahnteilung stimmt nicht mehr zu 100%.
Die Lösung war denkbar einfach und hätte schon viel früher ausgeführt werden können. Die Zahnräder haben beidseitig einen kleinen Bund mit 9mm Aussendurchmesser und ca 2mm Tief. Auf der Drehbank wurde ein Messingrohr gedreht mit 12mm Aussendurchmesser und 8,8mm innen. Der Stirnseite bekam eine Phase mittels Senker und dann wurden jeweils 2mm dicke Ringe abgestochen.
Je Seite wurde nun ein Ring auf die Nabe des Zahnrads gepresst und danach alles wieder auf der Achse montiert. Die Messingringe drücken das Zahnrad wieder zusammen und verhindern ein weiteres platzen. Durch die Vorspannung haben sie nun wieder einen festen Halt auf der Riffelung der Achse.
Die Reparatur dauerte alles in allem vielleicht eine Stunde. Neben den drei defekten Zahnrädern habe ich auch gleich das heile Zahnrad mit den Ringen versehen. Nicht daß ich in einem Monat dann hier Probleme habe.
Nun fehlt eigentlich nur noch eine neue Elektronik (Bei Papa bereits in Auftrag gegeben) und neue Akkus (LiPo). Damit wäre die Lok dann schon fast wieder einsatzbereit…
Die Fn3-Shay ist wieder im Einsatz
Diese Woche kamen die neue Brennerdüse und eine Regulierungshülse für die Luftlöcher. Somit konnte ich auch die Feuerung der Lok wieder zusammenbauen, einstellen und testen. Mit der neuen Düse kocht der Kessel nun wieder ordentlich Dampf und die Flamme brennt im Flammrohr und nicht mehr in der Rauchkammer.
Nach einer ersten Testfahrt in der Werkstatt, bei der auch die Pfeife erfolgreich getestet wurde, gab es dann auch eine Testfahrt im eigenen Garten. Bilder und ein Video habe ich euch hier mitgebracht.
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Pfeifen- und Lichteinbau in die Accucraft Shay
Ich habe mal wieder ein wenig an meiner Accucraft-Shay gebastelt. Schon seit einiger Zeit hatte ich eine Dampfpfeife von Regner daheim liegen und nun habe ich sie endlich in die Lok eingebaut. Da wir wegen der neuen Pfeife die Software bzw. den Empfänger neu einstellen mußten habe ich auch gleich den Scheinwerfer mit einer LED ausgerüstet.
Doch zunächst Details zum Pfeifeneinbau:
Da die Accucraft Shay keine freien Dampfentnahmestellen hatte mußte ich das Pfeifenventil mit einem T-Stück am Manometer mit anschließen. Das benötigte T-Stück wurde aus Messing angefertigt. Auch der Hebel des Pfeifenventils wurde ersetzt, damit sich dieses später durch ein Servo via Fernsteuerung bedienen läßt. Die Pfeife selbst habe ich dort platziert, wo eigentlich der Dampfbremszylinder sitzen würde. Auf der Heizerseite am Rahmen. Die 3mm Kupferleitung dort hin habe ich entsprechend durch das Führerhaus gelegt. In die Bodenplatte habe ich einen Schlitz geschnitten, da dies einfacher war als ein großes Loch durch daß man die Überwurfmutter fädeln könnte.
Das Fernsteuerservo wurde im Wassertank eingebaut, in dem auch die restliche Fernsteuerungssachen untergebracht sind. Die Betätigung der Pfeife erfolgt mittels Seilzug (Angelschnur), weswegen ich an der Vorderseite noch eine Umlenkrolle montiert habe. Diese wurde aus Messing selbst gebastelt.
Die 2,4GHz-Fernsteueranlage ist übrigens ein Eigenbau meines Vaters und ist schon seit einigen Jahren erprobt und im Einsatz. Neben der Pfeife können Fahrtrichtung und Geschwindigkeit (Dampfhahn) geregelt werden. Das Licht läßt sich ebenfalls einschalten. Die 3 Servos samt Elektronik, Empfänger und Akku findet bequem in dem flachen Wassertank platz und ist so gut geschützt verbaut.
Gebäude für die Waldbahn
Bereits vor ein paar Wochen hatte ich während einer Nachtschicht daheim die Gebäude für meinen kleinen Waldbahnhof gebaut. Dabei handelte es sich im wesentlichen um die Baracke aus dem Köhlerei-Bausatz von Vollmer und dem alten Faller-Lokschuppen.
Wie bei fast jedem Kunststoffbausatz war auch hier zunächst eine farbliche Überarbeitung notwendig. Ich verwende hierzu die Drybrush-Technik und verschiedene Pinsel. Mit einem fast trockenen Pinsel lassen sich sehr leicht Farbverläufe und Verwitterungen wiedergeben, was sich sehr gut für Holzgebäude eignet. Bei den Farben verwende ich mittlerweile überwiegend Elita-Farben.
In verschiedenen Stufen wurden die Kunststoffteile so bearbeitet, daß sie deutlich realistischer als die rohen Kunststoffteile aussehen. Nach dem Trocknen der Farbe wurden die Gebäude zusammen gebaut. Dabei habe ich auf die Grundplatten verzichtet, da diese für eine „Modellbahn“ ungeeignet sind. Stattdessen werden die Gebäude später eine entsprechenden Aufstellplatz in der Modelllandschaft erhalten.
Gartenfahrtag in Dammheim
Gestern waren wir zum Angrillen bei meinen Eltern eingeladen und ich habe gleich meinen Fn3-Waldbahnzug eingepackt um auf der Gartenbahn in paar Runden zu drehen.
Die Lok lief soweit ganz gut, aber ich hatte Probleme mit dem Gaseinfüllen. Irgendwie bekam ich nicht genügend Gas in den Tank, so daß ich nur eine Runde schaffte, was eigentlich schon sehr wenig ist, trotz der Steigungen. Ich werde mal schauen ob ich mir ein anderes Gaseinfüllsystem besorge und einbaue. Was ich auf jeden Fall noch machen möchte ist der Einbau einer Dampfpfeife und von LED-Beleuchtung. Ach ja, und der Brenner macht mir etwas sorgen. Die Flamme scheint zu lang zu brennen und hier ist wohl etwas Justierung gefragt. Aber nichts was man nicht lösen könnte.
Der nächste Einsatz ist für Ostersamstag geplant.
Weiter unten gibt es noch bewegte Bilder bei YouTube.
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