LVLC – Fahrtag im September 2011
Ein weitere Fahrtag wurde im September abgehalten. Meine Eltern hatten Besuch von Freunden und wir haben ein wenig Betrieb mit Gastfahrzeugen auf der Gartenbahn gemacht.
LVLC – Fahrtag im Juni 2011
Zur ersten ausführlichen Probefahrt besuchte ich meinen Vater und heizte die Lok auf der alten Gartenbahn an. Wir hatten einen schönen Nachmittag zusammen und Papa’s Lumber Jack durfte auch ein paar Runden drehen.
BCL&RR – Workreport Mai 2011
Nachdem ich im Rahmen meiner Aktivitäten im FREMO sehr gute Erfahrungen mit „echtem Betrieb“ mit Wagenkarten, Frachtzetteln und Fahraufträgen gemacht habe, war ich am Überlegen, wie ich ein solches Betriebskonzept auch auf meine große Bahn umsetzen könnte. Doch noch vor dem eigentlichen Betriebskonzept stand das Problem, daß ich effektiv nur 3 Güterwagen zur Verfügung hatte, was für ein Betriebsthema doch etwas wenig ist. Es mußten also neue Güterwagen her…
Doch der Neubau von Fahrzeugen kostet Geld und ich war nicht bereit größere Summen auszugeben. Und Radsätze waren auch keine mehr vorhanden. Für einen 4-achsigen Wagen kommen über 100 Euro zusammen allein für die Radsätze. Es müssen Drehgestelle gebaut werden und und und… Schnell war die Lust wieder vergangen. Es sei denn, es würde sich eine andere Lösung finden…
Viele Waldbahnen in den USA haben früher oder später den Versuch unternommen auch als „Common Carrier“ Geschäft zu machen. Sei es im reinen Güterverkehr, teilweise auch im Personenverkehr. Die Bahnen wurden oft zu Zeiten gebaut, da es noch keine Straßen gab und als Verkehrsmittel war sie ja bereits vorhanden. Und wenn eine Waldbahn ihr eigenes Sägewerk und eine Wagenwerkstatt besitzt, dann können die benötigten Güterwagen natürlich selbst gebaut werden. Bei der BCL&RR wurde dies auch so gelöst. Auf alten ausgedienten Disconnects der Waldbahn wurden neue Güterwagen für den wachsenden Frachtverkehr aufgebaut. Dabei fungieren die Disconnects als Drehgestelle.
Der erste Flachwagen nach diesem System wurde an einem Abend zusammen gebaut. Die Wagenbrücke ist 100cm (20′) lang und 32cm breit. Die Drehgestelle schauen an den Enden des Wagens etwas hervor und die LüK liegt bei ca 118cm. Das Holz für den Aufbau wurde aus 4 Dachlatten 2500x24x48 geschnitten (Preis je 0,78€) und die Schrauben und Beschläge stammen komplett aus der Restekiste bzw. der Bevorratung. Durch die Steckausführung kann ich nun die Disconnects sowohl für den Holztransport, als auch im Güterverkehr einsetzen.
Ein Abend Bastelspaß und 3,12€ Materialeinsatz haben so ganz schnell zu einem neuen Wagen geführt. Ich werde noch ein paar Details nachrüsten und dann ist der Wagen fertig für die Lackierung. Diese wird analog zu den anderen Güterwagen erfolgen wobei die Disconnects jedoch nicht umlackiert werden.
Neben dem ersten Flachwagen oben habe ich auch noch einen Boxcar gebaut. Der Wagenkasten wurde aus Sperrholz aufgebaut und mit Holzleisten verbrettert. Für die Schiebetüren kamen Schubladenauszüge zum Einsatz die sehr gut funktionieren.
Nach diesem System sollen im Spätjahr noch zwei weitere Güterwagen gebaut werden.
Am nächsten Abend habe ich mir meinen 2-achsigen Flachwagen vorgenommen und den schon länger geplanten Gondola-Aufsatz gebaut. Dieser ist wieder aus zurecht geschnittenen Dachlatten und Schrauben/Nägeln entstanden. Der Ring aus den 4 Seitenwänden läßt sich in die Rungentaschen des Flachwagens einstecken, so daß der Wagen in beiden Ausführungen genutzt werden, kann.
Nachdem die Wagen soweit fertig gebaut waren konnten sie Stück für Stück lackiert werden. Der Flachwagen hat nun je Seite noch 4 Rungentaschen erhalten und die Beschläge an dem Boxcar sind auch schon montiert. Es fehlt noch der Bolzen für die Türverriegelung und das Dach des Boxcars muß noch schwarz gestrichen werden. Zum Abschluß werden dann noch die Beschriftungen mit Schablonen aufgebracht. Für die neuen 4-achsigen Wagen werde ich den 20er Nummernkreis eröffnen.
EDHT 2011 – Unsere erste reine US-Waldbahn in Karlsruhe
Nach dem Wechsel des Echtdampf-Hallentreffens von Sinsheim nach Karlsruhe hatten wir 2010 bei der ersten Karlsruher Veranstaltung beruflich bedingt eine Auszeit genommen. Doch nachdem wir die neuen Hallen und Gegebenheiten erkundet hatten stand einer erneuten Teilnahme 2011 nichts im Wege. Zum ersten Mal wurde eine reine US-Waldbahn aufgebaut mit dem bisher verfügbaren Material.
Der Gleisplan sah einen großen Bahnhof mit Gleisdreieck zum Wenden der Lokomotiven vor, sowie eine eingleisige Strecke mit Kehrschleife. Über ein Anschlußgleis konnte auch die Strecke der MaLu-Bahn befahren werden.
In diesem Jahr haben wir auch erstmals unsere große Logging-Show vorgeführt, bei der wir Baumstämme auf Waldbahnwagen verladen haben. Dazu kam die neue Dampfseilwinde an der Forney zum Einsatz. Die Vorführungen waren beim Publikum immer sehr beliebt und dicht umlagert.
Am Ende der Fotogallerie ist noch ein Video angehängt.
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BCL&RR – Workreport Oktober 2010
Schon seit fast einem Jahr habe ich die Reparatur meines Personenwagens vor mir her geschoben. Heute habe ich es „mal eben nebenbei“ in Angriff genommen.
Tut mir übrigens leid wegen der schlechten Bildqualität. Meine Werkstattkamera ist wohl ein paar Mal zu oft runter gefallen und hat nun wohl ne Macke weg :-(
Unter den Personenwagen hatte ich damals die alten Pressblech-Drehgestelle nach deutschem Heeresfeldbahn Vorbild gesetzt, welche aber absolut nicht passen. Viel besser würden hier typische US-Coach-Trucks aussehen. Zunächst habe ich die schon lange gezeichneten Schablonen ausgedruckt und aus 4mm Sperrholz ausgeschnitten. Danach ging es ans Vervielfältigen. Material ist Sperrholz und Multiplex wie auch bei den alten Drehgestellen. Dies ist für den Modellwagen, der keine großen Lasten tragen muss auf jeden Fall stabil genug.
In die 12mm Multiplexteile wurden 7mm tiefe Löcher mit einem 22er Forstner-Bohrer gesetzt zur Aufnahme der Kugellager.
Nachdem alle Teile zugeschnitten waren habe ich die Seitenwangen mit den Schrauben zusammen gesetzt. Noch fehlen die Lagerklötze. Ein Vergleich mit dem alten Drehgestell zeigt sofort die deutlich angenehmere Bauform. Während die schwarze Farbe am trocknen war habe ich die von Kaninchen angenagten Trittstufen ausgetauscht und ein paar Farbmacken ausgebessert.Zum Abschluss wurden die Drehgestelle wieder unter dem Wagen montiert. Hierbei habe ich die Stützrollen auf einer Seite entfernt um so eine Dreipunktlagerung zu erreichen. Der Wagen neigte zuvor gerne zum Entgleisen wegen des steifen Fahrwerks. Ich hoffe, dass sich das nun bessert.
Somit ist der Personenwagen nun wieder voll einsatzbereit. Als nächstes wird es wohl einen Wagen-Neubau geben. Mehr demnächst.










































































