BCL&RR – Workreport Oktober 2010
Schon seit fast einem Jahr habe ich die Reparatur meines Personenwagens vor mir her geschoben. Heute habe ich es „mal eben nebenbei“ in Angriff genommen.
Tut mir übrigens leid wegen der schlechten Bildqualität. Meine Werkstattkamera ist wohl ein paar Mal zu oft runter gefallen und hat nun wohl ne Macke weg :-(
Unter den Personenwagen hatte ich damals die alten Pressblech-Drehgestelle nach deutschem Heeresfeldbahn Vorbild gesetzt, welche aber absolut nicht passen. Viel besser würden hier typische US-Coach-Trucks aussehen. Zunächst habe ich die schon lange gezeichneten Schablonen ausgedruckt und aus 4mm Sperrholz ausgeschnitten. Danach ging es ans Vervielfältigen. Material ist Sperrholz und Multiplex wie auch bei den alten Drehgestellen. Dies ist für den Modellwagen, der keine großen Lasten tragen muss auf jeden Fall stabil genug.
In die 12mm Multiplexteile wurden 7mm tiefe Löcher mit einem 22er Forstner-Bohrer gesetzt zur Aufnahme der Kugellager.
Nachdem alle Teile zugeschnitten waren habe ich die Seitenwangen mit den Schrauben zusammen gesetzt. Noch fehlen die Lagerklötze. Ein Vergleich mit dem alten Drehgestell zeigt sofort die deutlich angenehmere Bauform. Während die schwarze Farbe am trocknen war habe ich die von Kaninchen angenagten Trittstufen ausgetauscht und ein paar Farbmacken ausgebessert.Zum Abschluss wurden die Drehgestelle wieder unter dem Wagen montiert. Hierbei habe ich die Stützrollen auf einer Seite entfernt um so eine Dreipunktlagerung zu erreichen. Der Wagen neigte zuvor gerne zum Entgleisen wegen des steifen Fahrwerks. Ich hoffe, dass sich das nun bessert.
Somit ist der Personenwagen nun wieder voll einsatzbereit. Als nächstes wird es wohl einen Wagen-Neubau geben. Mehr demnächst.
BCL&RR – Wartungsarbeiten an „Maggie“
Kurz vor dem wohl letzten Fahrtag in 2010 habe ich Anfang Oktober die Wartungsarbeiten an meiner Forney „Maggie“ durchgeführt. Eigentlich war dies für die Winterzeit geplant, da ich jedoch bei den letzten Fahrtagen massive Probleme und Mängel zu verzeichnen hatte wollte ich diese für den nächsten Fahrtag behoben haben.
Für das Zerlegen der Lok und abnehmen des Dampfkessels bin ich mittlerweile sehr gut geübt und braucht nur noch ca. 20 Minuten. So konnte ich mich nun an die Arbeiten machen. zunächst wurde die gebrochene hintere Dachstrebe im Führerhaus repariert und der Injektor gründlich gereinigt. Danach wurde die vordere Rahmenabdeckung entfernt und die Pufferbohle mit samt Seilwinde demontiert. So konnte ich nun auch den völlig verbogenen Schutzräumer entfernen und ich habe ihn durch eine neue Konstruktion aus 10x10mm Vierkantstahl ersetzt.
Beim schritt weisen Zusammenbau wurden diverse Leckagen neu abgedichtet und auch das Bremsgestänge unter der Lok neu eingestellt und gerichtet. Hier hatte sich auch Dreck zwischen den Bremsbacken und den Trägern angesammelt, so dass die Bremsbacken nicht mehr flächig am Rad anliegen konnten.
An der Achspumpe gab es ein weiteres Problem. Diese förderte seit einiger Zeit nur noch 50% der Wassermenge. Ein deutliches Zeichen daß eine Pumpe durch ein verstopftes Ventil ausgefallen war. Wie sich zeigte war in einem der Messing-Fittinge die ich beim Neuaufbau verwendet hatte eine kleine Metallschraube eingesetzt. Diese hatte dafür gesorgt, dass die Edelstahlkugel in dem Messinggehäuse fest rosten konnte. Es wurde alles gereinigt und die Schraube durch einen Messingbolzen ersetzt. Ansonsten konnte ich auch nach fast 2 Jahren keine Verkalkung oder Verkeimung an den Pumpen feststellen.
Da ich an den letzten Fahrtagen den Injektor wegen Verschmutzung manchmal nicht nutzen konnte und dieser im Betrieb ausgebaut und gereinigt werden musste, habe ich über dem Ansaugstutzen im Wassertank ein feines Sieb installiert welches den Dreck abhalten soll. Somit sollte auch der Injektor künftig zuverlässiger arbeiten. Stück für Stück ging es dann an den Zusammenbau der Lok, bei der weitere Rohrleitungen und Verschraubungen auf Dichtigkeit geprüft wurden und der eine oder andere Dreck mit Petroleum abgewaschen wurde.
Eine der letzten Arbeiten an der Lok war der Umbau der Kolbendichtungen. Hier habe ich unter die damals angefertigten Kolbenringe aus Teflon einen O-Ring aus Viton untergelegt. Dazu wurde die Nut entsprechend vertieft. Der O-Ring drückt nun den Teflonring soweit auseinander, dass dieser im Durchmesser ca. 1mm übersteht. So wird er sanft gegen die Zylinderwand gedrückt.
BCL&RR – Logging-Show in Gustavsburg
An diesem Fahrtag beim Verein in Gustavsburg habe ich die neue Seilwinde an der Forney vorgeführt. Das Verladen der Baumstämme kam bei den Gästen sehr gut an.
Please accept YouTube cookies to play this video. By accepting you will be accessing content from YouTube, a service provided by an external third party.
If you accept this notice, your choice will be saved and the page will refresh.
BCL&RR – Umbau des Caboose
Für den US-Fahrtag in Gustavsburg Ende August habe ich mir nun doch mal vorgenommen auch meinen Caboose zu überholen. Im Grunde war er noch nie wirklich fertig geworden, da ich dem Wagen unter anderem auch eine Inneneinrichtung verpassen wollte.
Neben der Einrichtung musste ich aber auch ein paar Änderungen am Wagen selbst vornehmen. Die Türen hatten zum Beispiel viel zu kleine Fenster und die Kanzel auf dem Dach war viel zu groß geraten. Alles zusammen lies die Caboose recht spielzeughaft aussehen. Anbei zwei Bilder vom alten Zustand.
Somit begann ich zunächst den Wagen zu zerlegen. Da die Bretterverkleidung des Wagenkastens nur mit Nägeln aufgebracht war konnten die Türen an den Stirnseiten neu angefertigt werden. Dabei habe ich die Fenster 1cm breiter ausgeführt und die Tür auf der Seite der Kuppel um 1cm zur Seite verschoben. Im direkten Vergleich hat sich der Umbau der Türen sehr gelohnt.
Auch die Kanzel wurde nun vom Dach entfernt und ich habe in Anlehnung an eine C&S-Caboose eine neue Kanzel mit schrägen Seitenwänden gebaut, die mir viel besser gefällt. Bei dieser Aktion wurde auch gleich das Dach mit Stoff bezogen wie es mittlerweile bei meinen Modellen üblich ist. Die Kanzel wurde aus Sperrholz und Leisten aufgebaut und ist nun 2cm länger als die alte und gut 2-3cm niedriger. Das Gesamtbild sieht nun viel stimmiger aus finde ich. Im Vergleich ist links noch die alte Kanzel zu sehen.
Nun ging es an die Inneneinrichtung in dem bisher leeren Wagen. Zunächst wurde der Hochsitz gebaut der dem Bremser die Sicht aus der Kanzel ermöglicht. Hierzu wurden einfach Sperrholzreste zusammen geleimt und genagelt. Auf der Seite mit dem Hochsitz wurde dann noch ein Werkzeugkasten mit Sitzbank eingebaut. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich neben dem Hochsitz ein Schreibtisch mit Stuhl und in der anderen Ecke ein alter Kanonenofen, damit es im Winter nicht all zu kalt wird.
Zum Abschluss wurde der Caboose neu beschriftet und trägt ab nun die Nummer 7 und kann beim nächsten Fahrtag wieder dem Betrieb übergeben werden.
BCL&RR – Güterzug mit der neuen Boxcab
Nachdem ich meine Diesellok in die neue Boxcab umgebaute habe nutze ich diesen Fahrtag in Gustavsburg für einige Probefahrten mit der neuen Lok. Am Haken hatte sie alle meine Güterwagen mit dem Caboose.






















































