Molino-Shay – Dampfmaschine und Kardanantrieb

Posted by Gerd on Sonntag, 5 April 2015 (Comments Closed)

Und weiter geht’s an der Molino-Shay.

In meiner Shay-Restekiste fand ich noch zwei Dampfmaschinen die bei früheren Umbauten übrig geblieben waren. Dabei handelt es sich um Dampfmaschinen der späteren Auflagen, welche aus Messing gegossen sind und nicht aus Weißmetall. Diese kann man auch an der Größe der Zylinder erkennen, denn die Messing-Version ist etwas größer.

Eine Messingdampfmaschine habe ich zersägt und so lange befeilt, daß sich daraus eine 2-Zylinder-Dampfmaschine zusammen setzten läßt. Da die Teile ja aus Messing sind konnte ich diese anschließend zusammen löten. Auch die Kurbelwelle wurde entsprechend gekürzt. und mit den Kardanwellen vormontiert für den späteren Einbau. Die Dampfmaschine wurde an den Maschinenhalter geklebt.

Wie so oft lief natürlich nach dem Zusammenbau erstmal gar nichts mehr so gut. Es brauchte viel Justierarbeit und etwas Feinschliff. Zum Beispiel habe ich beim hinteren Drehgestell einen Radsatz getauscht, so daß nur das Kegelrad vom vorderen Drehgestell den Kardanantrieb antreibt und somit keine mechanischen Spannungen entstehen können. Am Ende bin ich mit den Fahreigenschaften soweit zufrieden. Auch der 23cm Radius auf meiner Waldbahn ist kein Problem.

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Nun ist der schwierigste Teil geschafft. Zwar wird der Umbau des Gehäuses auch noch viel Arbeit machen, aber das sehe ich als weniger kritisch als das mechanische Fahrwerk der Shay.

H0e – 10 ton Molino-Shay

Posted by Gerd on Montag, 30 März 2015 with 1 Comment

Für meine H0e-Waldbahn kam mir neulich eine Idee für eine weitere Shay in den Sinn. Schon lange habe ich mich in eine der kleinsten Shay’s verguckt, welche Lima gebaut hat – Die Class A 10ton „Molino-Shay“. Der Name stammt von der Molino Timber Company, bei der das Vorbild auf 760mm Spur im Einsatz war.

Als Basis für meinen Umbau verwende ich eine Atlas-Shay in Spur N. Die Größe der Drehgestelle und die Breite der Lok passen sehr gut zum Vorbild. Der Kessel ist zwar etwas größer, aber solche Abweichungen nehme ich im Kauf, sofern der Eindruck des Modells am Ende stimmt.

Da die originale Atlas-Shay zu lang für den Umbau ist habe ich mich zunächst mit der Idee beschäftigt den Rahmen zu zerschneiden und wieder zusammen zu setzen wie ich es schon bei früheren Umbauten gemacht habe. Doch am Ende kam mir eine andere Idee. Ich habe den neuen und um 9mm kürzeren Rahmen als 3D-Modell gezeichnet und in Messing „drucken“ lassen.

Der Rahmen wurde in allen wichtigen Punkten dem Atlas-Vorbild nachgebaut, so daß viele Teile wieder verwendet werden können. Dennoch sind einige Umbauten erforderlich. Nach dem Einsetzen der Isoliereinsätze und Stromkontakte wurden die Drehgestelle eingesetzt. Da die H0e-Kupplung bereits am Rahmen ist, müssen die Drehgestelle zerlegt werden, da sie sonst beim Einsetzen mit den Blenden an den Kupplungen hängen bleiben.

Deutlich mehr Aufwand erfordert der Motor. Zunächst müssen Schnecken und Schwungmassen von den Motorwellen abgezogen werden. Da die Schnecken keine Durchgangslöcher haben müssen diese in der Drehbank erstmal vor Kopf aufgebohrt werden. Das Abziehen mache ich auf der Fräse, in dem die Welle aus den Schnecken und Schwungmassen ausgedrückt wird. Vom Motor werden die Plastikhalter entfernt, damit die Motoreinheit kürzer wird. Der Motor wird später mit Montageband eingeklebt. Auch die Schwungmassen müssen auf der Drehbank in der Form angepaßt werden, damit alles paßt.

Wie sich am Ende herausstellte habe ich mich aber dennoch bei der Konstruktion vermessen oder verzeichnet… Der Motor liegt gut 0,7mm zu hoch auf dem Rahmen. Nach einigem Tüfteln konnte ich das Problem lösen, in dem ich neue Schnecken mit 5mm Durchmesser angefertigt habe. Nun greifen die Schnecken auch in die Zahnräder. Nachdem die Stromkontakte mittels Lackdraht verbunden waren habe ich auch den Motor noch angeschlossen und die erste Probefahrt verlief sehr vielversprechend.

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Als nächstes gilt es nun den seitlichen Kardan mit der verkleinerten Dampfmaschine wieder zu montieren. Wenn auch dieser Teil geschafft ist, ist das schlimmste des Umbaus überstanden.

LVLC – Umbau Waycar #67

Posted by Gerd on Freitag, 27 März 2015 (Comments Closed)

Hin und wieder zurück und dann doch wieder ganz anders…

Nachdem ich vor kurzem ja dem Crew Car wieder die originalen Drehgestelle verpaßt hatte, wurde der Wagen nun doch noch mal umgebaut. Nach eingehender Überlegung werde ich die Drehgestelle nun doch für den Boxcar verwenden, nachdem sich die anderen vorhandenen LGB-Drehgestelle als ungeeignet herausgestellt hatten.

Somit fiel der Entschluß den ohnehin kürzeren Crew Car zum 2-achsigen Way Car umzubauen. Die Ozark-Achslager und Achsen waren schnell bestellt und somit konnte es auch gleich an den Umbau gehen, bevor ich es mir wieder anders überlege…

Zunächst mußten die beiden Querhölzer entfernt werden und aus zwei passenden Leisten wurden neue Längsträger zugeschnitten an denen die Achslager mit 2K-Kleber angeklebt wurden. Die Leisten wurden dann zusammen mit den Radsätzen unter den Wagenrahmen geklebt. Die neuen Teile werden später noch gealtert, wenn auch der Boxcar soweit ist.

Da ich den Wagen nun eh schon mal in Arbeit hatte habe ich auch endlich die seit Jahren vorgesehen Inneneinrichtung eingebaut. Damit ist der Way Car nun fertig für die ersten Einsätze und ich finde, die 2-achsige Version steht ihm viel besser als die Drehgestelle vorher.

Nun fehlt bei den Wagen der LVLC nur noch der Boxcar…

LVLC – 3 weitere Skeleton Log Cars

Posted by Gerd on Samstag, 21 März 2015 (Comments Closed)

Guten Abend,

in den letzten Tagen habe ich die drei neuen Skeleton Log Cars für meine Garten-Waldbahn fertiggestellt. Die Wagen habe ich analog zu den der ersten Serie gebaut und es gibt nur geringe Abweichungen.

Zunächst habe ich die nötigen Beschläge aus Messing angefertigt. Für einige Teile die mehrfach gebraucht werden habe ich dazu Stränge mit dem passenden Profil angefertigt und diese dann in die benötigten Stücke geschnitten.

Anschließend wurden die Teile mittels Anschlag auf dem Koordinatentisch gebohrt. Die Messingteile wurden brüniert um ihnen bereits die nötige Grundfärbung zu geben. Parallel wurden die Holzteile angefertigt. Die benötigten Leisten wurden aus alten Holzstücken geschnitten und gebeizt.

Für die LGB-Drehgestelle habe ich mir passende Metallradsätze mit niedrigen Spurkränzen besorgt. Nachdem alle Wagen montiert waren wurde diese noch gealtert und anschließend beschriftet. Somit stehen mir nun 6 Langholzwagen zur Verfügung.

Als letztes möchte ich nun noch einen Boxcar bauen.

LVLC – Erste Wagenum- und neubauten

Posted by Gerd on Freitag, 13 März 2015 (Comments Closed)

Hallo,

wie vergangene Woche angekündigt beschäftige ich mich aktuell wieder mehr mit meiner Gartenbahn. In diesem Zuge habe ich mit ein paar Wagenumbauten begonnen. Mein Crew Car wurde wieder auf die alten Drehgestelle zurück gebaut, nachdem ich beschlossen habe statt eines einzelnen Boxcars gleich 3 Güterwagen mit je 20′ Länge zu bauen. In der Restekiste fanden sich noch ausreichend Teile dazu.

Auch den kleinen Flachwagen habe ich wieder als Wasserwagen umgebaut, wobei der Wassertank diesmal von Magneten gehalten wird und der Wagen somit auch als Flachwagen eingesetzt werden kann. Dazu wurden an den Wagenboden zwei Unterlagscheiben geklebt um den Magneten den nötigen Halt zu geben.

Zu letzt habe ich mit dem Bau von 3 weiteren Skeleton Log Cars begonnen. Diese werden analog zu den bereits vorhandenen Wagen aufgebaut. Die Beschläge hierzu werden wieder aus Messing angefertigt. Die Kupplungen, Achsen und Drehgestelle habe ich wieder zugekauft.

Ich hoffe daß ich im Laufe der nächsten Woche die neuen Log Cars fertig bekommen, so daß ich mich im Anschluß an die neuen Güterwagen machen kann.

Grüße, Gerd