BCRR – Fahrtag in Gustavsburg am 26.04.2015
Am vergangenen Sonntag war der Saisonauftakt in Gustavsburg und somit habe ich meine Shay mit einem kurzen Güterzug eingeladen um die überarbeitete Shay zu erproben.
Dabei kam auch erstmals das neue Transportgestell zum Einsatz, da wir seit diesem Monat wieder einen Renault-Kangoo haben, in dem mehr Platz für Familie und Eisenbahn ist. Der erste Einsatz hat aber auch gleich einiges an Verbesserungspotential ergeben, so daß ich das Gestell noch mal umbauen werde.
Nach der üblichen Anheizphase ging es mit dann mit den zwei großen Güterwagen auf die Strecke. Vor lauter Fahrfreude habe ich leider nur ein paar wenige Bilder gemacht. Alles in allem läuft die Lok super, von den angebrachten Isolierungen ist im Betrieb allerdings nichts zu merken. Die Arbeit hätte man sich also im Grunde sparen können. Schade auf der einen Seite, aber Spaß gemacht hat’s trotzdem.
BCRR – Wartungsarbeiten an der großen Shay
Beim Echtdampf-Hallentreffen im Januar zeigten sich an der Shay kleinere Probleme, welche ich nun angefangen habe zu beseitigen. Dazu wurde die Werkbank frei geräumt und die Lok mit dem Hebezug auf den Tisch gehoben.
Als erstes kümmerte ich mich um das Wasserventil für den Injektor, welches zuletzt dazu neigte nach unten zu rutschen und so aus der Spindelglocke und nicht mehr betätigt werden konnte. Abhilfe schafft hier ein kleiner Messingwinkel der an den Rahmen geschraubt wurde und das Ventil so nun oben hält. Nach dem Foto habe ich noch etwas schwarze Farbe drüber gesprüht.
Nächste Baustelle war die Seilwinde oder besser gesagt, die Befestigungsschrauben, mit denen ich die einzelnen Baugruppen auf der Holzplatte verschraubt hatte. In Ermangelung kurzer Schrauben hatte ich 3mm Schrauben verwendet anstatt 4mm Schrauben. Durch das große Spiel konnten sich die Baugruppen und Lager verschieben, was zu Problemen im Getriebe führte. Dabei habe ich dann auch festgestellt, daß einige Lager etwas ausgeschlagen sind. Diese habe ich damals aus einfachem Messing gemacht, da ich gar nicht so genau wußte, ob die Seilwinde überhaupt wie geplant funktionieren würde. Sollte der Verschleiß noch deutlich größer werden, werde ich wohl einen Neubau in Betracht ziehen und daher vorerst alles so belassen.
Letzter Punkt auf der Liste war das Isolieren der Dampfleitungen zur Dampfmaschine und zur Pfeife. Die langen dünnwandigen Rohrleitungen lassen den Dampf rasch abkühlen und das so entstehende Kondenswasser beeinträchtigt natürlich auch die angeschlossenen Verbraucher. Ich habe die Rohrleitungen demontiert und mit 2 Lagen Häkelgarn umwickelt, welches abschließend eine Tiefenmassage mit schwarzer Abtönfarbe erhält. Da ich den Dreh dann irgendwann raus hatte habe ich auch die Leitungen der Dampfbremse isoliert und die Zuleitung zum Injektor.
Etwas mehr Aufwand war der Ausbau der Bläserleitung auf der Lokführerseite, da diese hinter dem hinteren Kesselfuß eingeklemmt ist. Zur Demontage mußte ich die Dampfmaschine lösen. Da ich bei der Begutachtung festgestellt hatte daß sich die Kesselschuhe ohnehin etwas gelöst hatten konnte dies bei dieser Aktion gleich mit erledigt werden.
Alles in allem waren die Wartungsarbeiten in gut 6 Stunden erledigt und die Lok wieder zusammen gebaut. Der nächste Fahrtag wird zeigen, ob sich die Arbeit gelohnt hat und der Dampf weniger Wasser mit sich führt.
LVLC – Boxcar #70 Teil 2
Die letzten Schritte verwandeln den neu gebauten Boxcar in einen rostigen, alten Waldbahn-Wagen, passend zu meinen anderen LVLC-Fahrzeugen.
Doch zuvor muß der Wagen noch beschriftet werden. Hierzu verwende ich Anreibebeschriftung die ich mir extra habe anfertigen lassen. Nicht ganz günstig, aber ein gutes Ergebnis in dieser Spurweite.
Der krönende Abschluß ist die folgende Alterung. Hierzu verwende ich die 5 oben gezeigten Grundfarben welche nach einander mit der Airbrush von hell nach dunkel aufgetragen werden und den Wagen Schritt für Schritt verwandeln.
In der obigen Bilderserie sind die einzelnen Stufen gut erkennbar. Und da die anderen Wagen schon etliche Jahre in der Werkstatt eingestaubt sind, wird der neue Wagen gleich mit einer Sägemehl-Spezial-Behandlung versehen. Und fertig ist der Boxcar und er paßt richtig gut zum vorhandenen Wagenpark. Nebenbei habe ich auch noch das Fahrwerk des Way Car gealtert und die Alterung an einem Schienenfahrrad und dem Wassertank ausgebessert.
Als nächstes werde ich vermutlich wieder mal eine Shay in Angriff nehmen. Doch mehr dazu, wenn es soweit ist.
[LVLC] Neue Güterwagen für meine Gartenwaldbahn
Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen mehr für die Gartenbahn zu basteln, als mir die kleine H0e-Shay dazwischen kam. Nun, mit diesem Beitrag bin ich wieder zurück bei meiner Waldbahn im Maßstab 1:20,3 Schon seit sehr langer Zeit möchte ich für den Transport von Gütern und die Versorgung der Waldbahncamps einen Boxcar bauen. Mit dem Umbau des Waycar auf ein 2-achsiges Fahrwerk hatte ich die benötigten Drehgestelle für den Güterwagen zur Verfügung. Dieser sollte das gleiche Grundmaß erhalten wie der bereits vorhandene Flachwagen. Somit habe ich zuerst den Flachwagen „kopiert“.
Die Bodenplatte aus 4mm Sperrholz ist 10cm breit und ca 24cm lang. In die Oberseite habe ich Bretterfugen im Abstand von 8mm eingeritzt. Die Holzleisten für den Rahmen mit 5x12mm habe ich aus Holzresten auf der Kreissäge zugeschnitten. Parallel wurden die Weißmetallteile von Ozark brüniert und wieder getrocknet. Die Drehgestellaufnahmen stammen vom Caboose, wo sie ja nun nicht mehr benötigt werden und wurden unter den neuen Wagenrahmen geklebt. Weiter ging es mit dem Aufbau. Anfängliche Ideen nur eine Sperrholzkiste zu bauen und die Türen aufzukleben habe ich am Ende zum Glück verworfen. Alle anderen Wagen sind so schön aus Holz gebaut, da muß der neue Boxcar von der Machart her auch dazu passen. Also wurde ein Fachwerk aus 5x5mm Holzleisten konstruiert und auf einer Schablone zusammen geklebt.
Die Profile für das Dach wurden aus passenden Holzleisten zugeschnitten. Das Fachwerk wurde dann auf dem Wagenboden aufgeklebt. Weitere Holzreste wurden in 8x2mm Holzleisten gesägt und für die Beplankung des Wagenkastens verwendet. Alle Holzteile wurden mir Ponal-Express verkelbt.
Für die Türen habe ich eine 1,5mm Sperrholzplatte als Basis verwendet und die Holzleisten für den Rahmen aufgeklebt. Zusammen mit den Beschlägen von Ozark entstanden daraus bewegliche Schiebetüren. Nach dem alle Kleinteile und Details angebracht waren konnte noch das Dach aufgesetzt werden.
Ich habe dann doch Holzleisten aufgeklebt um den Einsatz von Sperrholz zu reduzieren. Das Dach wurde dann mit breitem Kreppband bekleppt welches später wie eine dünne Blechdecke aussehen soll. Der Wagenkasten wurde zwischenzeitlich mit Holzbeize behandelt und das Dach zum Abschluß braun gestrichen.
Nun fehlt nur noch die Beschriftung und Alterung, damit der Wagen zu den anderen paßt und in Dienst gestellt werden kann.
Die Molino-Shay ist fertig
Guten Abend,
In den letzten Tagen ist meine Molino-Shay fertig geworden. Nachdem das Gehäuse ja schon fertig gebaut war habe ich noch die Kleinteile und Details ergänzt. Angefangen von Niete-Decals auf dem Tender bis hin zu Rahmenstützen aus Kunststoffstreifen und die Dampfleitung für die Dampfmaschine.
Als alle Teile angebracht waren wurde die ganze Lok in Schwarzgrau lackiert. Anschließend wurde die Lok mit dem Pinsel in das Farbschema meiner H0e-Shays lackiert.
Zum Abschluß wurde dann noch die Glocke aufgeklebt und der Holzverschlag mit Feuerholz auf dem Tender. Hierzu habe ich kleine Äste gespalten. Der Holzverschlag wurde aus Furnierstreifen zusammengeklebt.
Und damit ist die Lok nun bis auf ihre Loknummer fertig. Erste Probefahrten verliefen gut, der Dekoder muß aber noch entsprechend programmiert werden.






























































