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[CFF] Die Resita ist wieder in Betrieb

Posted by Gerd on Dienstag, 27 August 2019 with 1 Comment

Hallo Waldbahnfreunde,

meine Resita ist nach dem Absturz wieder betriebsfähig. Aller verbogenen Teile konnte ich wieder richten und das Ersatzglas vom Wasserstand ist nach intensiver Suche auch wieder aufgetaucht. Mittlerweile habe ich die Lok noch 2 weitere Male zerlegt für weitere Korrekturen und Nachbesserungen. Frisch justiert und eingestellt läuft sie Lok an sich nun wieder so gut wie vorher.

Allerdings habe ich nach wie vor Probleme mit durch-zischenden Schiebern oder Kolben, was den Fahrspaß trübt. Ich habe hier den Verdrängungsöler im Verdacht und werde dem zu gegebener Zeit weiter auf den Grund gehen.

Grüße, Gerd

[CFF] trauriges Ende eines Fahrtages

Posted by Gerd on Dienstag, 20 August 2019 with 4 Comments

Hallo Waldbahnfreunde,

letzten Sonntag hatte ich meine frisch überarbeitete Resita wieder im Garten fahren lassen. Beim Aufräumen danach passierte dann das wohl schlimmste Szenario das man sich vorstellen kann. Ich kann gar nicht genau erklären wie es dazu kam, jedenfalls rutschte mir die Resita-Lok auf dem Weg zur Werkstatt aus den Händen und stürzte gut 1,2m mit dem lokführerseitigen Zylinder voran auf’s Hofpflaster.

Der dumpfe Aufprall der über 5kg schweren Lok hat auf den ersten Blick erheblichen Schaden angerichtet. Die Spuren zeigen deutlich wo die Lok aufgeschlagen ist.

Beim Blick von oben erkennt man bereits den Knick in der Lok, der Blick auf den Rahmen zeigt, daß dieser über Eck verzogen ist. Aktuell ist die Lok nicht rollfähig, daß Fahrwerk klemmt fest.

Den Zylinderdeckel hat es verdreht und 5 der 6 Schrauben sind im Zylinderblock abgeschert. Die Kolbenstange hat am Kreuzkopf einen Knick weg. Durch die Wucht des frontalen Aufpralls hat sich das Ballastgewicht im Tender (Blei-Barren) gelöst und hat das Ruderhorn vom Dampfregler und den Wasserstand zerschlagen. Auch der Kesselfuß sowie  Deko-Elemente an der Rauchkammer hat es beschädigt.

Den Rahmen habe ich auf einer provisorischen Richtbank vermessen. Über die ganze Länge hat er einen leichten S-Bogen mit ca 3mm Versatz über die ganze Länge erlitten.

Wie auf den Bildern zu erkennen befindet sich die Lok bereits in der Aufarbeitung und nach dem ersten großen Schock bin ich zuversichtlich, daß ich sie bald wieder fahren wird.

[CFF] Klien-Lindner-Achsen für meine Resita

Posted by Gerd on Donnerstag, 15 August 2019 with 2 Comments

Hallo Waldbahnfreunde,

in den vergangenen Wochen war es zwar ruhig um meinen Blog, dennoch konnte ich hier und da ein wenig basteln und tüfteln. Heute möchte ich euch meinen aktuellen Umbau an meiner Resita vorstellen.

Das Vorbild verfügt über Klien-Lindner-Hohlachsen und das wollte ich auch im Modell versuchen umzusetzen. Dabei handelt es sich um Achsen im Fahrwerk, die „in die Kurve“ lenken können, obwohl sie wie gewöhnliche Achsen im Außenrahmen gelagert sind. Wie das beim Vorbild funktioniert zeige ich euch hier am besten bei meiner Modellumsetzung.

Meine Modellausführung stützt sich auf ein wenig 20er Rundmessing, Kugellager und der Rest ist Baumarktmaterial. Den Kern bildet eine M4-Kugelmutter mit 10mm Durchmesser und ein Stück 12x1mm Kupfer-Wasserrohr. Die Kugelmutter wird in der Drehbank mit 3.9mm durchgebohrt und auf 4mm gerieben. Danach habe ich sie quer im 4-Backen-Futter eingespannt um im 90°-Winkel eine 2mm Bohrung bis zur Mittelbohrung zu setzen. Wenn die Kugel auf die 4mm Stahlachse aufgezogen ist, kann sie mit der Stiftschraube durch das Querloch in dem vorhandenen M2-Querloch der Stahlachse gefestigt werden. Der Überstand dient dann gleichzeitig als Mitnehmer für die Hohlwelle.

Von dem Kupferrohr habe ich zwei Stücke abgelängt, die genau zwischen die Bünde der Radscheiben passen. Mittig wird ein 2x7mm Schlitz gefräst für den Mitnehmerzapfen der Kugel. Die Länge von 7mm begrenzt dabei das seitliche Verschieben auf der Achse. Die beiden Enden werden noch überdreht, so dass sich 12x18x4 Kugellager aufziehen lassen. Aus Rundmessing wurden dann Muffen gedreht mit innen 12 und außen 17.5mm, jeweils 9mm lang und mit zwei M3-Gewinden. Der Bund auf der Innenseite der Räder wird dann ebenfalls auf 12mm abgedreht und so können mit Hilfe der Muffen der Räder am Kupferrohr befestigt werden. Achtet auf das Radsatzinnenmaß (40mm). Die 8mm Achsbohrung der Radscheiben sollte nicht verändert werden. Zum einen benötigen wir sie gleich beim Einsetzen der Federn, zum Anderen begrenzen sie den Winkeleinschlag der Hohlachse auf der Hauptachse.

Damit sich die Achse zentrieren kann verfügt das Vorbild innerhalb der Hohlachse über zwei Federn, die von beiden Seiten auf das Kugelgelenk drücken. Diese Federn sind auch in meiner Ausführung vorhanden und stammen aus einem Federnsortiment aus dem Baumarkt. Sie haben außen knapp 10mm und drücken sich außen gegen die Radscheiben ab und halten so die Kugelmutter in der Mitte gefangen. Der Druck der Federn auf die Kugel bewirkt nicht nur eine Zentrierung der Achse, es schränkt zusätzlich das „freie Wanken“ der Achse ein, insbesondere in der Vertikalen. In der Waagrechten wird die Achse durch das Gleis geführt und das hohe Gewicht der Lok selbst sorgt für ein sauberes auslenken der Achse gegen die Federn. Vom Einsetzen der Federn habe ich leider kein Bild zur Hand.

Damit die Achse nun auch noch automatisch richtig lenkt und sich nicht quer stellen kann, wird sie zusätzlich durch eine Deichsel geführt. Für diese Deichsel gibt es verschiedene Bauausführungen. Ich habe zufällig Bilder im Internet gefunden, welche die Variante der Resita-Lok zeigen und diese wende ich auch an. Wiederum aus 20mm Rundmessing habe ich zwei Käfige gedreht mit 14mm Durchgangsloch und außen Aufnahmen für die Kugellager. Die Rohlinge wurden dann noch ausgefräst um besseren Zugang zum Mitnehmerzapfen zu haben, der ja alles zentral zusammen hält. Der Dorn ist aus 3mm Edelstahl per Gewinde eingesetzt und ruht in Quertraversen, die ich aus Stahlblech in den Rahmen eingesetzt habe.

Wenn die Lok nun in eine Kurve einfährt wird der Radsatz auf der Hohlachse von den Schienen zur Seite gedrückt. Dabei wird die Hohlachse gleichzeitig durch den Dorn geführt und gelenkt, sprich sie verdreht sich radial auf der Kugel, um den Drehpunkt des Dornes und die Räder stehen so jederzeit annähernd parallel zur Schienenkante. Dadurch wird die Reibung deutlich verringert und die Lok läuft viel leichter durch die Kurve. Bei Rückkehr ins gerade Gleis sorgen die Federn im inneren der Hohlachse für eine Rückstellung der Achse in Mittellage.

Zum Abschluss gibt es hier noch ein Video der Erprobungsfahrten nach erfolgreichem Umbau.

Grüße, Gerd

Aktuelle Mitteilung

Posted by Gerd on Donnerstag, 1 August 2019 with 1 Comment

Hallo Waldbahnfreunde, ich hatte vor meine H0e-Waldbahn beim großen 50.jährigen Jubiläum der Waldbahn Abreschviller in Abreschviller (Elsass) auszustellen. Leider muss ich meine Teilnahme absagen. Als kleiner Trost wird nach jetzigem Stand Freund Bernd mit seinen H0e-Modulen vor Ort sein. Auch sonst ruhen bei meinen Waldbahnen im Moment fast alle Aktivitäten. Mehr gibt es hoffentlich wieder […]