Fn3 – Eigenbau von 3 Skeleton Logcars
Für meine 1:20-Waldbahn hatte ich zu beginn nur Güter- und Materialwagen. Es fehlten Wagen für den Holztransport, welcher ja das wichtigste bei einer Waldbahn ist… Da mir die Großserienmodelle nicht gefallen habe ich mir schöne Wagen selber gebaut.
Neben Fichtenholzleisten aus dem Baumarkt hatte ich noch 3 Paar LGB-Drehgestelle, für die ich mir Metall-Radsätze von Ozark besorgt hatte. So bekommen die Wagen ein gutes Gewicht. Außerdem fand ich in der Restekiste noch 6 Kupplungen von Hilbert, welche ich verwenden möchte.
Nachdem der ursprüngliche Plan nicht aufging habe ich mich am Ende doch für einfache Sekeltons entschieden. Hierfür wurden die Holzleisten für die Längsträger und Holzauflagen zugeschnitten und mit 40er Schleifpapier vorbehandelt um die Maserung hervor zu heben.
Nun brauchte ich noch eine größere Menge an Beschlägen. Diese wurden komplett aus Messing gefertigt. Für einige Teile hatte ich Stränge mit dem passenden Profil angefertigt und dann auf einer kleinen Kreissäge in die benötigten Stücke geschnitten. So entstanden zum Beispiel die Anschläge die das Herrunterrutschen der Ladung verhindern sollen und die Querbänder an den Enden der Wagen. Bei der Kupplungsaufnahme habe ich mich für eine geschlossene Ausführung entschieden, so daß ich diese mit Abdeckblechen verbergen konnte.
Eine erneute Stellprobe gibt langsam schon ein grobes Bild der Wagen wieder, wie sie einmal aussehen werden.
Vor dem Zusammenbau wurden die Messingteile und Radsätze brüniert. Hierzu hatte ich mich entsprechende Brüniermittel besorgt. Die Holzteile wurden mit verdünnter Abtönfarbe lasiert und anschliessend noch mals auf sehr groben Schleifpapier abgezogen. Die Querbalken für die Baumstämme wurden noch ausgefräst, damit sie später tiefer auf dem fertigen Wagen sitzen.
Nachdem der erste Wagen fertig gebaut war, folgten die anderen beiden. Die Montage eines Wagens hat gut 30 Minuten gedauert. Was nun noch fehlt ist eine Alterung der Drehgestelle mit der Airbrush.
Willkommen auf meinem neuen Blog
Hallo und ein herzlichen Willkommen auf meinem neuen Blog
Nach dem ich mich bei der Modellschneck tiefer in die Arbeit mit Web-Logs eingearbeitet hatte habe ich nun beschlossen einen zweiten solche Blog für meine Waldbahnaktivitäten zu starten. Dank der Plugins ist es für mich so viel leichter mehrsprachige Seiten/Beiträge zu erstellen und euch mit Bildern an meinen Waldbahn-Projekten teilhaben zu lassen.
In einem ersten Schritt werde ich nun die ganze Seite erstmal grob aufbauen und teilweise alte Inhalte meiner Webseiten hier hin umziehen. Wenn das Grundgerüst mal steht werden auch bald die ersten Beiträge mit neuen Projekten, Modellen und Fotos kommen.
Also habt bitte noch etwas Geduld und schaut vielleicht ein ein paar Tagen noch mal vorbei.
Beste Grüße, euer Waldbahner
EDHT 2014 – Unser bisher bestes Layout
Wiedereinmal haben wir uns selbst übertroffen möchte ich sagen. Schon lange im Vorfeld hatte ich mir eine Idee ausgemalt und umgesetzt war sie einfach genial.
Wir hatten die Streckenführung etwas verändert und dadurch war die Gesamtstrecke nicht mehr für den Zuschauer am Stück einzusehen. Durch die zahlreichen Bäume entstand so eine passende Kulisse um die jeweiligen Bereiche noch besser als im Vorjahr zu trennen. So blieb der Blick auf den jeweiligen Szenen hängen, auch wenn diese nur wenige Meter getrennt waren.
Bedingt durch die Streckenführung kamen auch erstmal unsere Signale zum Einsatz, welche extra für diese Messe gebaut wurden. Mehr dazu ist in den Workreports zu finden. Da nun auch mein Vater als Dampflokführer eingestiegen ist konnten wir den gesamten Betrieb mit den Dampfloks abwickeln. Die Akkulok kam kaum noch zum Einsatz.
Wir hatten in jedem Fall eine riesen Menge Spaß und werden uns einige Sachen dieser Anlage für das nächste Jahr vormerken.
Und vergeßt nicht das Video am Ende der Galerie!
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BCL&RR – Banjo-style Signale für die 5″-Waldbahn

Als wir im Dezember 2013 die Gleisanlagen für das 18. EDHT in Karlsruhe aufbauten haben wir eine verschwungene und längere Streckenführung als in den Vorjahren gewählt. Unweigerlich drängte sich mir schon bei der Planung auf, wie man diese Strecke sinnvoll sichern könnte, damit nicht versehentlich zwei Züge gleichzeitig auf der Strecke sind die sich mit unter noch begegnen…
In den Vorjahren hatten wir ein Token-System genutzt. Dies war ein Holzstück, und nur wer dieses hatte durfte auf der Strecke fahren. Die Idee war ganz gut, aber bei unterschiedlichen Anschließern entlang der Strecke war das nicht ideal. Es mußte also eine richtige Signalanlage her…
So entstanden die ersten Ideen. Bei der Recherche im Internet bin ich auf die sogenannten Banjo-Signale aus den USA gestoßen, die bereits ab Ende des 19. Jahrhunderts eingesetzt wurden. Im Original haben sie einen elektromagnetischen Antrieb mit Signalscheiben. Wir haben sie nun als Lichtsignale für unsere Zwecke adaptiert und die sehen von der Form her einfach richtig toll aus.
Den Bauauftrag für die Signale habe ich direkt an meinen Vater vergeben, der ein wahrer Künstler in solchen Elektroaufgaben ist und wie man am Ergebnis sieht, auch was cnc-fräsen in Holz angeht. Er hat mich mit den fertigen Signalen wirklich überrascht. So toll hätte ich sie mir gar nicht vorgestellt.
Wie oben schon erwähnt wurden die Gehäuse aus mehreren Lagen Sperrholz aufgebaut, welches auf der cnc-Fräse in Form gebracht wurde. Für die Signalscheiben kommen Plexiglasscheiben mit zwischen gelegter farbiger Folie und einer milchigen Scheibe. Alles ist durchdacht konstruiert und kann bei Bedarf auch geöffnet werden für Wartungsarbeiten. Die Ausleuchtung erfolgt mittels LED. Natürlich hat Papa gleich ne passende Platine entworfen und selbst geätzt. Ich sagte ja, er ist da ein wahrer Künstler.
Der Anschluß erfolgt über nur eine zweiadrige Leitung, Mittels Gleichstrom und Umpolung wird zwischen grün und rot gewechselt.
Zu jedem Signal gehört noch ein Taster, welcher auf einem kleinen Sockel montiert ist und vom Lokpersonal bedient werden kann.
In der Grundstellung zeigen alle Signale grün an. Betätigt jemand den Taster, so blinken die grünen Lampen für ca 30 Sekunden (einstellbar). Somit kann der Anforderer in den Streckenabschnitt einfahren Züge an den anderen Signalen wissen, daß der Streckenabschnitt reserviert wurde. Nach dem Blinken springt die Anzeige bei allen Signalen auf rot um. Nach Verlassen des Streckenabschnittes betätigt der Lokführer wieder den Taster und mit einer kleinen Verzögerung springt das Signal wieder zurück auf grün.
LVLC – Weihnachten 2013
Als ich noch bei meinen Eltern wohnte war es “Tradition” an Heiligabend im Garten auf der Gartenbahn zu fahren. Hin und wieder hatten wir sogar Schnee. Aber auch ohne war es immer ein netter Zeitvertreib vor dem streßigen Geschenkeauspacken… Mit mobilen Gleisen habe ich diese Tradition 2013 im eigenen Garten wieder aufleben lassen.
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