[BCRR] – Vorbereitungen zum Lackieren

Posted by Gerd on Samstag, 20 August 2016 (Comments Closed)

Nachdem nun auch die letzten Bauteile gefertigt waren, konnte ich mich langsam an die Vorbereitungen für die Endmontage machen.

Die eigentliche Schwinge wird zwischen den beiden Seitenteilen eingeklebt. Dies soll zusätzliche Stabilität bringen, da darauf später die ganze Last ruht. Die untere Gegenbohle wird hingegen nur geschraubt, so daß ich die Federn noch einsetzen kann. Beim Verkleben habe ich sie lose mit Gewindestangen eingesetzt, damit der Bolster parallel und gerade wird.

Die Gewindestangen und Muttern ersetzen die Schraubzwingen und halten alles in Position bis der Holzleim ausgehärtet ist. Da die Schwinge zwischen den beiden seitlichen Begrenzungsblöcken sich ja eigentlich lose bewegen kann, machen hier die Schrauben in der Mitte keinen Sinn. Daher wurden diese zum Schluß mit Holzdübeln ersetzt, welche plan verschliffen wurden. Ein wenig Schummelei, um einen vorbildgerechten Eindruck zu erzielen.

Später am Abend ging es dann noch ans Lackieren der einzelnen Baugruppen. Neben den Bolstern und den Archbar-Wangen wurden auch Muttern, Scheiben und andere Beschläge vorlackiert.

Tja… dann kann es ja bald ans Montieren des ersten Drehgestells gehen… Es wird spannend…

[BCRR] Wie stabil sind 3D-gedruckte Achslager für 5″-Bahnen

Posted by Gerd on Freitag, 19 August 2016 (Comments Closed)

Hallo Leute, da mich einige gefragt haben, ob das mit dem 3D-Druck überhaupt stabil genug sein kann – hiermal eine kleine Testserie…

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[BCRR] – Mehr Schweizer Käse…

Posted by Gerd on Donnerstag, 18 August 2016 (Comments Closed)

Weiter ging’s in der Käserei am Bear Creek. Auf der Kreissäge habe ich noch die fehlenden Holzteile für die Bolsters zugeschnitten. Diesmal habe ich vom Sägen auch ein paar kurze Clips gemacht, damit man sieht, wie schnell dies von der Hand geht. Der Nachteil bei der Massenfertigung – man sieht erst ganz zum Schluß was vom Ergebnis…

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Im Anschluß ging’s wieder ans Bohren. Weitere 200+ Löcher sind schon wieder dazu gekommen. Aber so langsam nähern wir uns dem Ziel. Die Taschen für die Federn habe ich mit einem 12mm Fräser gebohrt.

Die vielen Löcher werden überwiegend zum Verschrauben mit M4-Gewindestangen benötigt. Die Bolster werden demnächst vormontiert und dann können die einzelnen Baugruppen lackiert werden. Ach ja, und einige Beschläge fehlen auch noch…

[BCRR] – Holzarbeiten für die Drehgestelle

Posted by Gerd on Dienstag, 16 August 2016 (Comments Closed)

Nachdem die Seitenwangen der Drehgestelle fertig sind, geht es nun an die sogenannten Bolster, die Querträger im Drehgestell, die bei dieser Bauform auch die Federung aufnehmen. Bei dem gewählten Vorbild ist dieser aus Holz aufgebaut. Um die Stabilität zu erhöhen, und da der Bolster später eh in Wagenfarbe lackiert wird, verwende ich hier Multiplex-Sperrholz.

Auf der großen Kreissäge habe ich mittels eines Sägeschlittens (Cross-Cut-Sled) die ersten Teile aus einem Reststück vom Baumarkt zugeschnitten. Durch die Verwendung von Anschlägen geht das Ausrichten und Sägen in wenigen Sekunden von der Hand. Dank des speziellen Sägetisches sind alle 12 Holzteile exakt Maßgenau und gleich.

Eine erste Stellprobe im Drehgestelle zeigt schon, wo es hin gehen wird. Noch fehlen die untere Bohle im Drehgestell und die obere Wiege. Nach einigem Überlegen und eigenen Erfahrungen, habe ich mich entschlossen auf eine Funktionsfähige Federung zu verzichten. Daher wird der Bolster starr aufgebaut, soll aber möglichst viele Details aufweisen.

[BCRR] – Löcher, Löcher, nichts als Löcher…

Posted by Gerd on Samstag, 13 August 2016 with 2 Comments

Heute wurde gebohrt… 216 Löcher, und jedes in zwei Schritten…

Anhand der Mittellinie auf den Flacheisen, habe ich zunächst das erste Loch im Abstand von 21mm gebohrt. Hierzu habe ich mir auf der Fräse einen Bohrtisch mit Anschlag eingerichtet. Jedes Loch wurde hier mit einem 2mm Zentrierbohrer vorgebohrt und anschließend auf der Ständerbohrmaschine auf 4mm aufgebohrt und entgratet.

Nachdem das erste Loch gebohrt war, habe ich einen 4mm Dorn in eine 3.8er Bohrung im Holz eingepreßt. Nun konnte ich den korrekten Abstand zu dem Dorn einstellen und so das zweite Loch in der Mitte im Abstand von 42mm Bohren. Dazu wurden die Flacheisen auf den Dorn aufgesteckt, vorgebohrt, und dann wieder auf der zweiten Maschine auf 4mm gebohrt. Auf die gleiche Weise wurden dann auch die übrigen Löcher gebohrt. Auf diese Weise ist der Abstand zu allen Löchern in allen Flacheisen gleich. Für die abgewinkelten Eisen wurden die Enden unterbaut, damit sie sich beim Bohren nicht verbiegen konnten.

Die Teile sind so genau geworden, daß man die jeweiligen Pakete mit 12 Eisen zusammen halten kann und klar durch alle 6 Löcher durchschauen kann. Damit habe ich in nur zwei Abenden die für mich am kompliziertesten scheinenden Bauteile der Drehgestelle fertiggestellt. Wie die obige Stellprobe zeigt, hat sich die Vorplanung gelohnt und die Genauigkeit übertrifft meine Erwartungen. Wenn ich da an mein aller erstes solches Drehgestell denke…

Nun müssen die 48 Bolzen aus Rundstahl angefertigt werden, welche die Achslager in Position halten. Damit wären dann die Schlosserarbeiten für die neuen Drehgestelle schon fast abgeschlossen.