Hintergrundkulissen für die Waldbahn

Posted by Gerd on Mittwoch, 28 Januar 2015 with 2 Comments

Nun ist auch das lange offene Thema Hintergrundkulissen abgeschlossen.

Ich habe mir bedruckte Kulissen mit einfachem Himmel besorgt, welche etwas über 80 cm lang und 20cm hoch sind. Diese wurden auf passend zugeschnittene MDF-Platten aufgezogen und dann an den Modulen befestigt. Mit den neuen Kulissen passen die Segmente nun auch wie geplant in die Transportkisten.

Die 10mm dicken MDF-Platten hatte ich mir im Baumarkt zuschneiden lassen bzw. aus Streifen der passenden Höhe selber abgelängt. Dabei habe ich sie 1mm kürzer geschnitten, da die Kulisse später an den Enden um die Ecken geklebt wird. Die Platten wurden in Sprühkleber besprüht und darauf dann die zugeschnittenen Kulissen aufgeklebt. Diese stehen auf jeder Seite 2cm über, welche auf der Rückseite mit doppelseitigem Klebeband versehen und dann um die Kante herum geklebt werden. Dabei wird wenn möglich versucht den blauen Hintergrund genau um die Kante herum zu legen. Wenn später zwei Kulissen nicht exakt fluchten fällt so keine weiße Kante auf. Diese Vorgehensweise ist bei allen Kulissen gleich.

Etwas komplizierter wurde es zunächst am Abzweig mit der Köhlerei. Je nach Aufbauvariante muß hier die Kulisse entweder kurz sein, damit der Gleisabgang nach hinten genutzt werden kann, oder lang, wenn z.B. eine Regalanlage aufgebaut wird. Die Lösung ist hier eine klappbare Kulisse mit Scharnieren. Die Kulisse wird in beiden Stellungen von Magneten fixiert. So kann die Kulisse an die jeweilige Anlagenform angepaßt werden.

Eine weitere Besonderheit ist das Segment am Schweinswoog. Hier ist es in einer Konstellation notwendig die Kulisse komplett zu entfernen, weswegen diese mir M4-Flügelschrauben und Einschlagmuttern befestigt ist.

Zusätzlich zu den fest montierten Kulissen gibt es noch eine lose zum Aufklappen und Aufstellen mit je 40cm Schenkellänge. Diese kommt dann zum Einsatz, wenn der Gleisabgang nach hinten genutzt wird und beidseitig mit Kulissen gesäumt werden soll.

Letzte Ausnahme ist das Segment mit dem Holzlager am Dürrental. Bei der Spitzkehrenanlage über Eck befindet sich direkt hinter diesem Segment der kleine Schattenbahnhof. Daher konnte hier die Kulisse nicht bis unten durchgezogen werden. Das gleich wird auch bei dem neu geplanten Segment #8 der Fall sein.

Doch erstmal möchte ich nun die beiden Schattenbahnhöfe überarbeiten und verbessern.

Bau der Lager- & Transportkisten für die H0e-Waldbahn

Posted by Gerd on Sonntag, 25 Januar 2015 (Comments Closed)

Hallo zusammen,

in den letzten Tagen habe ich die Kisten zum Lagern und Transportieren meiner H0e-Waldbahnmodule gebaut. Die Konstruktion habe ich noch mal etwas angepaßt, nachdem mir klar wurde, daß ich auch ohne „Wechselkulissen“ auskomme, wenn ich die Hintergrundkulissen etwas anders anfertige bzw. befestige.

Im Baumarkt hatte ich mir das nötige Holz zuschneiden lassen und auch die anderen Materialien besorgt. Beim Sperrholz habe ich mich für 10mm Pappel entschieden das relativ leicht ist, damit die Kisten nicht zu schwer werden und noch alleine bewegt werden können. Hinzu kamen einige Meter 20x20mm Fichtenleisten, sowie Aluprofile und Schrauben.

Die 20×20-Listen werden in den Ecken als Verstärkung verwendet und auch als Abstandhalter um den Platz für die Stellhebel der Weichen frei zu halten. Die Teile wurden verleimt und verschraubt. Zur Führung der Modulkästen wurden Aluwinkel mit doppelseitigem Klebeband eingeklebt. Zusätzlich gibt es oben noch ein U-Profil, welches später die Hintergrundkulisse führen wird. Ein erster Test schaut schon mal sehr vielversprechend aus und die gute Planung im Vorfeld hat sich wieder einmal bezahlt gemacht.

Auf dem Deckel wurde ein Kistengriff montiert zum Tragen. Durch die von unten angeschraubten Füße aus Holzleisten können die Kisten so gestapelt werden. Nach dem Montieren der Türen waren die großen Holzarbeiten erledigt. Ein Testlauf mit einem Segment zeigt schon mal auf, wie später alles zusammen gehören wird. Jedes Modul wird noch eine feste Hintergrundkulisse erhalten, welche für eine spielarme Lagerung sorgt.

Zum Abschluß wurden die Kisten noch geschliffen und mit Holzschutzlasur behandelt.
Als nächstes stehen nun die Hintergrundkulissen auf der ToDo-Liste, damit die Module in den Kisten gelagert werden können.

Sugiyama 13 ton Class A Shay

Posted by Gerd on Donnerstag, 22 Januar 2015 with 1 Comment

Shay_bHallo,

die Palatinate Coal & Lumber (ehemals Palatinate Lumber Company) ist stolz ihre neueste Lokomotive zu präsentieren. Diese kleine 13 Tonnen Class A Shay, auch gerne als BabyShay bezeichnet, wurde von Sugiyama in Japan aus Messing produziert.

Im Vergleich zu einer Joe Works Shay ist dieses Modell jedoch deutlich mehr und besser detailiert UND verfügt über einen originalen Antrieb mittels Seiten-Kardan. Noch dazu sind die Fahreigenschaften viel besser und die Lok verfügt ab Werk über Allrad-Stromabnahme.

Das Lokmodell ist vom gleichen Hersteller wie meine Climax und die beiden Modelle passen somit sehr gut zusammen, auch wenn die um 5 Tonnen schwerere Climax etwas wuchtiger ist. Aber bei einer armen Waldbahn, die sich vom Gebrauchtmarkt kauft was günstig ist, macht genau das den besonderen Reiz aus.

Fasziniert von den beiden Sugiyama-Modellen überlege ich nun auf die Suche nach weiteren Modellen dieses Herstellers zu gehen und statt dessen meine Joe Works Shays zu verkaufen. Es gab z.B. von Sugiyama auch noch eine 12 Ton Climax, Heisler und eine T-Boiler Shay. Besonders die Heisler wäre eine tolle Ergänzung zu meiner Sammlung.

Umspuren der Flying Zoo Climax

Posted by Gerd on Montag, 19 Januar 2015 (Comments Closed)

Heute habe ich mich mal wieder um meine Climax von Flying Zoo (Sugiyama) beschäftigt. Die Lokomotive hatte ich in H0n3 (10,5mm) gekauft und mußte sie auf 9mm Spur umspuren.

Zunächst wurden die Räder von den Achsen abgezogen. Aus Sechskantmessing habe ich eine Aufnahme angefertigt, mit dessen Hilfe sich die 8 Lagerbuchsen abdrehen ließen. Diese mußten jeweils 0 ,65mm abgedreht werden.

Vor dem Zusammenbau wurden die Naben der Räder noch mit einem 1,5mm etwas angebohrt, damit sie über den dickeren Teil der Achse gleiten können. So ließ sich die richtige Spurweite einstellen und mit einer Lehre kontrollieren. Die Achsen stehen nun ein klein wenig über die Räder über, passen aber nach wie vor in die Drehgestelle.

Somit steht die Lok nun zum ersten Mal auf 9mm Spur. Ich habe noch ein Gewicht im Kessel ergänzt aus einem Stück 6mm Rundmessing, sowie die 3D-gedruckten neuen Kupplungsköpfe. Letztere muß ich nochmal ein wenig korrigieren, da sie zu hoch sind.

Somit kann es nun hoffentlich zügig mit der Fertigstellung dieses Projektes weiter gehen.

EDHT 2015 Teil 5 – Videos

Posted by Gerd on Sonntag, 18 Januar 2015 with 1 Comment as

Zum Abschluß gibt es bei Youtube noch ein paar bewegte Bilder. Das erste Video stammt von uns. Leider haben wir dieses Jahr überwiegend Fotos gemacht.

Das zweite Video habe ich so bei Youtube gefunden und da es ausschließlich unsere Anlage zeigt habe ich es hier mit verknüpft.

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